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48 Stunden in Berlin

Geschrieben von Anja Andreoli am 21.01.2020 in der Rubrik Reiseziele

In diesem Beitrag entführen wir dich für zwei interessante Tage nach Berlin, der Hauptstadt und gleichzeitig grössten Stadt Deutschlands. Die aufregende Metropole vereint historische Sehenswürdigkeiten und Kultur mit einer weltoffenen, multikulturellen Gesellschaft. Ein ideales Ziel für einen Wochenendtrip oder eine Kurzreise an Feiertagen wie Ostern. Lies weiter und erfahre wie du das Beste aus 48 Stunden in Berlin herausholst und dein persönliches Städtereisen-Highlight erlebst!

Anreise, Fortbewegung und allgemeine Tipps

Berlin hat gleich zwei internationale Flughäfen, nämlich den Flughafen Berlin-Tegel im Norden und den Flughafen Berlin-Schönefeld im Süden der Stadt. Sie sorgen für eine sehr gute europa- und weltweite Anbindung. Ein Flug von Zürich nach Berlin dauert zum Beispiel nur knapp 1,5 Stunden.

Beide Flughäfen sind hervorragend mit der Berliner Innenstadt verbunden. Zahlreiche Taxis warten darauf, dich in die City zu bringen. Als Alternative zu dieser bequemen Angelegenheit steht dir der kostengünstigere (oftmals schnellere) öffentliche Nahverkehr zur Verfügung. Von Berlin-Tegel kannst du mit Express-Bussen in rund 30 Minuten das Zentrum erreichen. Von Berlin-Schönefeld fahren dich Busse, Schnellbahnen und der Regionalexpress, ebenfalls in einer halben Stunde, zu den wichtigsten Orten im Stadtkern.

Die Fortbewegung innerhalb der Stadt kannst du natürlich mittels Taxi oder Mietwagen angehen, es empfiehlt sich allerdings auch hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen. Das gesparte Geld und die gesparten Nerven kannst du viel sinnvoller in Sehenswürdigkeiten und kulinarische Köstlichkeiten investieren! Hierzu ein Tipp: Beschäftige dich kurz mit den Fahrpreisen. Die Berliner Verkehrsbetriebe bieten nämlich, zusätzlich zu Einzelfahrkarten, auch günstige Tages- oder Gruppenfahrkarten an.

Los geht`s! Tag eins – Berlin-Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg – Vormittag

Wir starten den ersten Tag in Berlin-Mitte und arbeiten uns Schritt für Schritt nach aussen vor. Einer der bekanntesten Plätze von Berlin ist der Alexanderplatz, der von Einheimischen und Kennern auch einfach „Alex“ genannt wird. Du erreichst ihn bequem an der gleichnamigen U- und S-Bahn-Station. Durch die vielen kleinen und grossen Einkaufsmöglichkeiten und die Lage mitten im Zentrum ist hier immer etwas los. Am „Alex“ befindet sich ausserdem die berühmte Weltzeituhr, ein beliebter Treffpunkt unter anderem für Jugendliche, Verliebte und alte Freunde. Die grosse Uhr wurde zu Zeiten der ehemaligen DDR errichtet und bildet die unterschiedlichen Zeitzonen auf der Welt ab. Nimm dir ruhig etwas Zeit, um die Atmosphäre rund um dieses Kunstwerk zu geniessen. Kleiner Insidertipp: An Ostern findet ein kultiger, besuchenswerter Ostermarkt am „Alex“ statt – inklusive eines Streichelzoos, zahlreicher Stände und der weltgrössten Sammlung an umhäkelten Ostereiern!

Bevor es weiter geht, ist es höchste Zeit sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Dafür musst du gar nicht weit gehen, denn das nächste Highlight befindet sich gleich ums Eck: der Berliner Fernsehturm. Der 368 Meter hohe Turm, mit seiner charakteristischen Kugel im oberen Drittel, prägt die Skyline Berlins und ist eindeutig das wichtigste Erkennungsmerkmal der Stadt. In ca. 200 Metern Höhe erwarten dich (bei gutem Wetter) eine Aussichtsplattform und ein Restaurant mit einmaligem Blick über die deutsche Hauptstadt und deren Region. Ein kleiner Tipp: Reserviere deine Tickets im Voraus oder besorge dir ein „Fast Track Ticket“, um dir längere Wartezeiten zu ersparen.

Die letzte Station an diesem Vormittag führt uns in das wundervolle „Nikolaiviertel“, wenige hundert Meter südwestlich des „Alex“. Dieses Stadtviertel wird von vielen als „ursprüngliches Berlin“ bezeichnet. Beim Schlendern durch die malerischen Strassen dieses Stadtteils findest du viele kleine Läden, gemütliche Cafés, urige Kneipen und reichlich Berliner Atmosphäre! Der Aufenthalt hier um diese Zeit ist aber noch aus einem anderen Grund vorteilhaft, denn es ist Zeit für das Mittagessen! In den traditionellen Restaurants des „Nikolaiviertels“ kannst du noch original Berliner Spezialitäten essen – probiere doch z. B. mal Königsberger Klopse oder Berliner Eisbein.

Tag eins – Nachmittag und Abend

Frisch gestärkt mit Berliner Essen geht es weiter von Berlin-Mitte nach Friedrichshain-Kreuzberg. Die erste Station ist die „East Side Gallery“, die du über die S-Bahnstation Berlin Ostbahnhof erreichst. Hier erwartet dich ein gut erhaltener Teil der Berliner Mauer, welcher in „Street-Art-Manier“ (legal) mit Kunstwerken von verschiedenen Graffiti-Künstlern verziert wurde. Es lohnt sich in jedem Fall dieses Stück Geschichte zu besuchen, dass die Vergangenheit durch Kunst mit der heutigen Zeit verbindet. Wenn du mehr über die Geschichte der Berliner Mauer erfahren möchtest, kann sich ein Besuch des „The Wall Museum“ lohnen, dass sich ebenfalls hier, direkt an der Spree, befindet. Apropos Spree: wenn du schon mal hier bist, nimm dir doch kurz Zeit, um deinen Blick über den Berliner Stadtfluss schweifen zu lassen und diesen einfach zu geniessen.

Als Nächstes geht es weiter über die Spree, entweder zu Fuss oder mit der U-Bahn, zum „Jüdischen Museum Berlin“ in der Lindenstrasse. Das Museum enthält viele interessante Ausstellungen, Details und Hintergrundinformationen zu der jüdisch-deutschen Geschichte und dem Holocaust. Das Gebäude an sich beeindruckt durch seine moderne, aussergewöhnliche Architektur.

Nur einen Katzensprung nördlich des Museums erwartet dich ein weiteres, historisches Relikt: der weltberühmte Checkpoint Charlie. Er ist der bekannteste ehemalige Grenzübergang zwischen West- und Ostberlin (heute direkt an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg) und spielte insbesondere zu Zeiten des Kalten Krieges eine bedeutende Rolle. Dieser Ort ist eines der beliebtesten Fotomotive Berlins. Die geschichtliche Bedeutung schwebt förmlich in der Luft. Im sogenannten „Mauermuseum“, unmittelbar am Checkpoint Charlie, kannst du diese Erfahrung noch weiter vertiefen. Ein absolutes „must-see“ während eines Berlinbesuchs!

Solltest du jetzt noch Zeit und Kapazitäten übrig haben, kannst du einen Abstecher in das nahegelegene Deutsche Spionagemuseum oder zum Potsdamer Platz wagen. Ersteres ist eine interessante Ergänzung zum Checkpoint Charlie und letzteres bietet dir Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und einen tollen Blick über das abendliche Berlin vom Aussichtspunkt des „Kollhoff Tower“. Mittlerweile ist es sicherlich dunkel – Zeit sich in Berlins legendäres Nachtleben zu stürzen! Perfekt, dass du dich gerade genau zwischen dem In-Viertel Berlin-Mitte und dem kultigen, legereren Friedrichshain-Kreuzberg befindest. Je nach Geschmack kannst du den Abend in zahlreichen Clubs, Bars oder Kneipen ausklingen lassen.
 

Tag 2 – Tiergarten und Charlottenburg – ein Vormittag voller Highlights!

An diesem Morgen beuschen wir gleich mehrere geschichtsträchtige Orte. Im Herzen der Hauptstadt, nur wenige 7 Gehminuten vom Brandenburger Tor entfernt, befindet sich ein wellenförmiges Feld, ein abstraktes Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Das gigantische Stelenfeld ist ein Ort des Gedenkens, der Erinnerung und Mahnung. Auch wenn das Denkmal lange kein Geheimtipp mehr ist, sollte es auf keiner Reiseagenda fehlen.

Am Pariser Platz, direkt an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und dem Tiergarten, erwartet uns ein weiteres Highlight und must-see des heutigen Tages: das weltberühmte Brandenburger Tor. Das Tor ist nicht nur die bedeutendste Sehenswürdigkeit Berlins, sondern ein Symbol für die Freiheit und Einigkeit Deutschlands – das wichtigste Wahrzeichen des Landes. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit diesen geschichtsträchtigen Ort zu geniessen – und vielleicht das ein oder andere Selfie zu schiessen.

Nachdem du das Brandenburger Tor durchquert hast, befindest du dich bereits im Tiergarten, der grössten Park- und Freizeitanlage der Stadt. Wenn du dich nun in nördliche Richtung wendest und entspannt durch die wundervollen Grünanlagen schlenderst, erreichst du nach kurzer Zeit das Regierungsviertel. Hier erwarten dich das einzigartige Reichstagsgebäude mit seiner beeindruckenden Glaskuppel, das Bundeskanzleramt, der Deutsche Bundestag und einige andere Regierungsgebäude. Insbesondere das Reichstagsgebäude, im wunderschönen Renaissancestil, ist eine genauere Betrachtung wert.

Während du weiter westlich (in Richtung Charlottenburg) durch den Park läufst, begegnen dir immer wieder interessante Denkmäler und Skulpturen wie das „Denkmal für die Opfer der Mauer“, das „Sowjetische Ehrenmal“ oder der „Tritonbrunnen“, bis du schliesslich vor einem weiteren Wahrzeichen stehst: der Siegessäule. Die Säule ist knapp 67 Meter hoch und verfügt über eine Aussichtsplattform, von der du einen eimaligen Blick auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten hast.

Letzte Station am Vormittag ist Charlottenburg. Wenn du den Weg hierher nicht zu Fuss antreten willst, bringt dich die U-Bahn zur Station „Richard-Wagner-Platz“, im Herzen des Stadtteils. Das wundervolle Barockschloss „Schloss Charlottenburg“ mit seinem weitläufigen, grünen Schlosspark, erreichst du von hier aus fussläufig. Im südlichen Teil von Charlottenburg erwartet dich die legendäre Prunkstrasse und Einkaufsmeile Kurfürstendamm, auch Ku`damm genannt. Du erreichst den Ku`damm beispielsweise mit der U-Bahn, Haltestelle Adenauerplatz. Geniesse das herrliche, noble Ambiente und gehe nach Herzenslust shoppen, bevor wir in das Finale starten. Ein Insidertipp zu Ostern: Der Ostermarkt auf dem Breitscheidplatz mit Kinderattraktionen, Ständen und wundervollen Lichtern am Abend.

Tag 2 – Nachmittag – Steglitz-Zehlendorf

In der letzten Etappe kannst du etwas zur Ruhe kommen, die vergangenen Eindrücke verarbeiten und dein 48 Stunden-Abenteuer ausklingen lassen, denn wir begeben uns in den Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Diese Gegend zählt zu den nobleren Teilen Berlins und liegt südlich von Charlottenburg, direkt an der Havel und dem (grossen) Wannsee. Die Anfahrt gelingt dir am besten mit der S-Bahn (z. B. Haltestelle „Wannsee“). Der See ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete für die gestressten Grossstadtbewohner, an dessen Ufer du prima entspannen und die Aussicht geniessen kannst. Das letzte Highlight auf unserer Reise ist der Botanische Garten (mit botanischem Museum), welcher sich ebenfalls in Steglitz-Zehlendorf befindet. Hier kannst du die wundervolle Pflanzen- und Blumenpracht bestaunen und fast wie von selbst entspannen. Falls du zu Ostern hier bist, hast du ganz besonderes Glück, denn zu dieser Zeit ist die Blumenpracht besonders reizvoll!

Ein letzter Tipp: Berlin Leuchtet

Berlin ist eine kleine Wundertüte mit vielen tollen Eregnissen das ganze Jahr über! Im Oktober oder auch im Frühjahr z.B. leuchtet die Hauptstadt farbenfroh mit beeindruckenden Lichtinstallationen. Berliner und auch Stadtbesucher tummeln sich auf den Strassen Berlins, die Klänge von Strassenmusikern rauschen durch die Stadt. Das Festival of Lights/ Spring Light Festival ist ein freudiges Spektakel und absolutes Highlight. Die illuminierten Orte sollten auf keiner Agenda fehlen. 

Und schon sind wir am Ende! Berlin ist eine der aufregendsten europäischen Städte, voller Kultur, Geschichte und einzigartiger Menschen. Sicherlich sind 48 Stunden in Berlin nicht ausreichend, um alle Facetten der Stadt zu erleben – aber sie reichen aus, um deine Liebe für diese Metropole zu entfachen. Mit unserem Routenvorschlag erhältst du die Möglichkeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und ein Gefühl für die Atmosphäre der Stadt zu kriegen. Vielleicht wird die Stadt ja auch zu einem deiner neuen Lieblingsziele?!

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