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Big City Life - Pulsierendes Bangkok und Buddhistische Tempelanlagen

Geschrieben von Kim Valeria Cruz am 29.08.2019 in der Rubrik Reiseziele

Thailand war und ist seit vielen Jahren eines der beliebtesten Reiseziele. Touristen aus aller Welt zieht es hierher, absolut verständlich, denn nicht nur Badeurlauber verschlägt es an die wunderschönen Küsten und Strände Thailands, sondern auch Aktivurlauber und Backpacker, die dieses vielseitige Land entdecken möchten. Im ersten Teil meiner kleinen Reiseberichterstattung nehme ich euch mit nach Bangkok, die pulsierende Metropole welche Tradition und Moderne so spürbar vereint.

Für mich war es die erste Reise nach Thailand. Voller Vorfreude und trotzdem gespickt mit ein wenig Nervosität war ich gespannt, was mich in den nächsten 2 Wochen erwartete. Fix geplant waren die ersten 3 Nächte in Bangkok, die restlichen Tage wollten wir in der Umgebung von Phuket und Khao Lak verbringen - Entspannung pur und Sonne tanken!

Da ich ein grosser Fan von Grossstädten bin, war ich besonders neugierig auf Bangkok. Gehört habe ich bereits Vieles, konnte mir aber schwer was darunter vorstellen, da ich zuvor noch nie eine asiatische Grossstadt besucht habe.

Ankunft Bangkok

Mit der Thai Airways startete unsere Reise von Zürich und nach etwa 11 Stunden Flugzeit landeten wir kurz nach 6:00 Uhr in Bangkok. Gepäck holen, thailändische Baht rauslassen, rein in ein Taxi und ab zum Hotel. Der Verkehr um diese Uhrzeit in Bangkok war noch ruhig obwohl der Taxifahrer zu Beginn der Fahrt bereits eine Warnung verläuten liess, dass mit einem vermehrten Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Eine kleine Tatsache, die übrigens jeder Taxifahrer zu jeder Tageszeit angemerkt hat, wie sich nach den 3 Tagen herausstellen sollte.

Übernachtet haben wir die 3 Nächte im Rembrandt Hotel & Suites an der Sukhumvit Soi 18. Ist man auf der Suche nach einem Hotel im modernen und relativ jungen Viertel Sukhumvit, dann kann ich dieses Hotel sehr empfehlen. Das Rembrandt Hotel & Suites ist ein sehr schönes und modernes Hotel, mit einem super Service und gutem Essen. Im 26. Stock befindet sich nebst dem Indischen Restaurant Rang Mahal – das nicht nur bei Hotelgästen beliebt ist – eine Skybar. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Skyline Bangkoks. Die Lage des Hotels ist perfekt; zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und Skybars sind gut zu Fuss zu erreichen. Die Shopping Mall "Terminal 21" ist vom Hotel aus in weniger als 10 Gehminuten zu erreichen. Gleich bei der Shopping Mall befindet sich zudem die Metro als auch die Sky Train Station "Asok", von wo aus man viele weitere Spots erreichen kann ohne umsteigen zu müssen.

Shopping & Essen

Den ersten Tag in Bangkok haben wir uns ein wenig dem Shopping gewidmet, nach dem Check-in am Morgen im Hotel haben wir uns kurz aufs Ohr gehauen und sind am Nachmittag in das grosse Shopping Center "Terminal 21". Der ganze Komplex besteht aus 6 Stockwerken. Das Spezielle an diesem Bauwerk ist, dass jedes Stockwerk einem anderen Land gewidmet und dementsprechend dekoriert ist. Mal ein Shopping Center einer anderen Art. Nachdem wir ein paar Stunden durch die Läden stöberten war es an der Zeit für ein spätes Mittagessen. Empfohlen wurde uns das Restaurant "Palm 18" (Sukhumvit Soi 18), welches sich gleich neben unserem Hotel befindet. Ein sehr süsses, feines Restaurant mit typischer Thai Küche zu guten Preisen. Es hat uns so gut gefallen, dass wir hier an allen 3 Tagen zu Mittag gegessen haben.

Zu einem der vielen Highlights in Bangkok gehören die typischen Nachtmärkte, dies wollten wir also natürlich auch gesehen haben. Entschieden haben wir uns für den "Ratchada Rod Fai Night Market". Bequem erreichten wir diesen mit der Metro von der "Asok" Station nach 4 Stationen. Der Ratchada Rod Foi Markt ist bei Touristen wie auch bei Einheimischen sehr beliebt. Ich würde aber sogar sagen, dass wir mehr Einheimische als Touristen gesehen haben. Nebst zahlreichen Essens – und Kleiderständen hat es hier auch unzählige Bars mit Live-Musik, ein perfekter Ort also um auch in den Genuss des Nachtlebens von Bangkok zu kommen. Die Bars befinden sich vom Eingang des Marktes her im hinteren Teil des Marktes. Die Bars bestehen aus alten Schiffscontainern, die auf einer oder 2 Etagen neben und übereinander gestapelt sind – optisch ein echtes Highlight!

Will man typisches thailändisches Street Food probieren, dann ist man am Ratchada Rod Foi Markt an der richtigen Stelle. Zur Auswahl stehen vor allem frittierter Fisch, Meeresfrüchte, typische Thai-Suppen, aber auch Maden, Grillen und Skorpione am Spiess werden angeboten. Nachdem wir so ziemlich den ganzen Markt abgeklappert haben, entschieden wir uns für eine typische Thai Chicken Noodle Soup, sehr lecker und sehr günstig (40 Baht = ca. CHF 1.20). Wenn man es nicht gewohnt ist zwischen einer Menschenmenge und auf Plastikstühlen und Tischen zu essen, für den ist dies sicher sehr ungewohnt, aber auf jeden Fall ein Versuch wert.

Tempelanlagen & Wasserstrassen

Während der 3 Tage unseres Aufenthalts in Bangkok mussten wir unbedingt einen der vielen buddhistischen Tempelanlagen besuchen. Zu den bekanntesten in Bangkok gehören Wat Phra Kaew (Grosser Königspalast), Wat Arun (Tempel der Morgenröte) und Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha). Kann man nicht genug von buddhistischen Tempeln bekommen, so kann man alle drei gut an einem Tag ansehen, da sie alle nahe beieinander liegen. Wir haben uns am 2. Tag zuerst den Königspalast Wat Phra Kaew angesehen. Es ist die grösste Tempelanlage Bangkoks und ein wunderschönes Areal. Durch seine Beliebtheit aber sicher auch die Anlage mit den meisten touristischen Besuchern. Wichtiger Tipp: Zwingend lange Hosen anziehen (Frauen als auch Männer) und bedeckt eure Schultern. Ansonsten wird man nicht reingelassen, aber keine Angst, am Eingang hat es einen kleinen Shop wo man sich eine feine Leinenhose und ein T-Shirt kaufen kann. Der Eintritt kostet pro Person 500 Baht (ca. 15 CHF), inkludiert im Ticket ist eine kleine Wasserfalsche. Nach ca. 1.5 Stunden haben wir diese eindrucksvolle Tempelanlage verlassen und sind los zu unserem nächsten Erlebnis in Bangkok.

Eine Bootsfahrt durch die Klongs stand auf unserem Programm. Wir hatten das Boot nebst einem anderen Pärchen ganz für uns alleine, eine Privattour so zu sagen. Während der ca. 1-Stündigen Bootsfahrt erhielten wir einen Einblick darin, wie die Menschen am Fluss leben. Die Häuser hier am Wasser stehen alle auf Holzpfählen, einige in sehr gutem Zustand, andere sehen durch ihre schiefe Lage aus als würden sie demnächst in sich zusammenfallen. Die Bootsfahrt kann man mit einer Dorffahrt vergleichen, nur dass die Strassen hier der Fluss ist und unser Boot das Auto. Wir fahren vorbei an all den kleinen Häusern und sehen dem Leben in den Klongs zu. Immer wieder taucht dazwischen eine Tempelanlage (Wat) mit ihren wunderschön verzierten Gebäuden auf. Dies war im Kontrast zu Bangkoks Wolkenkratzern eine kleine Zeitreise in eine total andere Welt. Nach der Bootsfahrt haben wir uns ein Tuk Tuk geschnappt und sind ins China Town Viertel gefahren, wo wir ein wenig durch die Strassen schlenderten bevor wir dann mit dem Taxi zurück in unser Sukhumvit-Viertel fuhren.

Nana Plaza & Cowboy Soi

Unser spätes Mittagessen haben wir wieder im Restaurant Palm 18 eingenommen, auch das 2. Mal geschmacklich ein Hit und rundum zufrieden. Für diesen Abend haben wir nicht viel geplant, die heutigen Tagesaktivitäten bei ca. 36 Grad haben uns doch sehr ausgepowert. Für das Abendessen haben wir uns das argentinische Restaurant "El Gaucho" gleich neben dem Terminal 21 ausgesucht. Ein sehr schön eingerichtetes Restaurant mit sehr guter Küche. Fleischliebhaber bekommen hier sehr feines und qualitativ gutes Fleisch. Die lateinamerikanische Musik im Hintergrund rundet das Ganze ab. Nach dem Essen wollten wir noch auf einen Drink in eine Bar, dafür ist das Sukhumvit Viertel ideal, nebst zahlreichen Restaurants und Bars gibt es hier auch das bekannte Nana Plaza und die Cowboy Soi. Diese beiden kleinen Rotlichtviertel zählen in den Reiseführern zu den Tipps vom Nachtleben Bangkoks. Da das Nana Plaza auf dem Weg zu unserem Hotel liegt, entschlossen wir uns da einen Stopp zu machen. Das Nana Plaza liegt in einer Seitenstrasse (Soi 4) der Sukhumvit Road und hat die Form eines quadratischen Platzes. Im Erdgeschoss befinden sich die Bars und in den oberen Etagen die GoGo Bars. Hier haben wir nur einen ganz kurzen Rundgang gemacht und haben uns auf der anderen Strassenseite auf einen Drink ins Hooters gesetzt mit Blick auf die Strasse, so hatten wir auch unsere Unterhaltung. Es war auf jeden Fall ein unterhaltsamer Gute-Nacht-Drink.

Ein letztes Mal Bangkok

Am 3. Tag sind wir am Vormittag zur Tempelanlage Wat Pho gefahren. Diese Tempelanlage ist bekannt für den vergoldeten liegenden Buddha. Einiges kleiner als der Königspalast, deren Charme aber umso grösser. Dass sie nicht so von Touristen überfüllt war, war ein weiterer Pluspunkt. Eine Schlange am Eingang gab es keine, der Eintritt kostet 100 Baht (ca. 3 CHF) und auch hier ist eine Trinkflasche Wasser im Ticketpreis inklusive. Diese wunderschöne Tempelanlage mit ihren zahlreichen Statuen an allen Ecken hat uns sofort in den Bann gezogen. Die Hauptattraktion ist der riesige liegende Buddha, welche sich in einem Tempel über ca. 45 Meter erstreckt. Von allen möglichen Winkeln möchte man da ein Foto schiessen und kommt aus dem Staunen kaum raus. Zusammengefasst eine wunderschöne, imposante und prachtvolle Tempelanlage, die man auf jeden Fall gesehen haben muss, wenn man in Bangkok ist.

Nach der Tempelbesichtigung sind wir noch ein wenig in dem Viertel rumspaziert und wollten etwas zu Mittag essen. Nun ging die Suche nach einem Taxi los, was sich an diesem Tag als sehr schwierig erwies. Nach ca. 45 Minuten, die Hoffnung fast aufgegeben, konnten wir doch noch ein Taxi finden, welches uns von der Altstadt in unser Sukhumvit Viertel brachte. Zu früh freuten wir uns, denn die Fahrtzeit dieser Taxifahrt verlängerte sich von den normalerweise ca. 20 Minuten auf 2.5 Stunden. Der starke Verkehr in Bangkok ist bekannt, auch das man die "Rush Hour" vermeiden sollte. Obwohl wir nicht in der Rush Hour waren, hatten wir dieses Mal Pech und waren froh, über die funktionierende Klimaanlage des Taxis. So war es dann doch ca. 5 Uhr als wir in unserem Hotel ankamen, die übliche Zeit für unser spätes Mittagessen im Palm 18. Nach dem Essen sind wir dann rauf in die Skybar unseres Hotels um den Sonnenuntergang und die Skyline zu bestaunen.

Da uns für heute die Lust auf eine weitere Taxifahrt vergangen war, einigten wir uns für das Abendessen auf ein Restaurant in der Umgebung, welches sich zu Fuss gut erreichen liess. Wir wollten nochmals die typische thailändische Küche geniessen und besuchten das Restaurant "The Local". Das Restaurant serviert köstliche thailändische Küche in einem traditionellen Holzhaus und befindet sich in Asoke im Sukhumvit-Viertel (Soi Sukhumvit 23). Als wir vom Hotel zum Restaurant liefen, fiel uns eine schrill beleuchtete und belebte Nebenstrasse auf. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass dies die bekannte Soi Cowboy Strasse ist. Ein kleines Rotlichtviertel mit einer ca. 200m langen Seitenstrasse und zahlreichen GoGo Bars. So ging es nach dem Abendessen noch zur Cowboy Soi. Wir schlenderten durch die Cowboy Strasse und bemerkten weitere Essensstände zwischen den Bars, bunte, schrille Lichter erhellten die dunkle Strasse, während laute Musik aus allen Ecken durch die Nacht klang. Ein paar Ladies versuchten vor den Bars die Besucher von der Strasse herein zu locken. Eine kleine Reizüberflutung, sollte sich das Hotel jedoch in der Nähe befinden ist ein Besuch absolut empfehlenswert. Ein perfekter Ort um draussen bei einem Drink ein wenig dem Geschehen zu zuschauen. Und ich kann versichern, dass es auf eine gute Art unterhaltsam ist, da war rein gar nichts Anstössiges dabei. Wäre die Strasse nicht mit den roten Lichtern beleuchtet, könnte es genauso gut eine Partymeile sein.

Aufwiedersehen Metropole der Kontraste

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Eindrücken und Erlebnissen Bangkok etwas näher bringen. Mich hat die facettenreiche Stadt mit ihren charmanten Gegensätzen maximal überzeugt. Mein Fazit: ich komme wieder!

Im nächsten Reisebericht nehme ich euch dann mit zu den Traumzielen Phuket, Khao Lak und Koh Yao Yai. 

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