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Kreta: Eine kleine Zeitreise

Geschrieben von Cathrin Brodersen am 04.05.2018 in der Rubrik Reiseziele

Dem Ferienglück auf der Spur, verbringen wir während unserer zweiten Bloggerreise drei Sommertage auf der Trauminsel Kreta. Sie glänzt mit Bergen, Klöstern, Traumstränden und einsamen Buchten. Man könnte behaupten, die Insel ist ein Star unter den griechischen Inseln, denn kulturelle Schätze und Naturschönheiten gibt es viele. Zusammen mit dem ersten Morgenlicht fliegen wir mit der Edelweiss der Sonne entgegen. Mit an Bord, drei Blogger und jede Menge Spass.

Entspannungsparadies gesucht und gefunden

Tag 1. Runterkommen und Entspannen. Mehr stand für diesen Tag nicht auf unserer Agenda. Erst einmal ankommen. Das Agapi Beach Resort erkunden und die Gastfreundschaft geniessen. Das Hotel, unser Ruheort und Ausgangspunkt für unsere kleinen Reiseabenteuer.

Alltagsabenteuer Jeep Safari

Tag 2: Schon früh am Morgen verliessen wir das Agapi Beach Resort mit zwei Jeeps in Richtung Rethymnon. Mit Fotostopps nach gefühlt jeder Kurve, yes, die Insel ist abslout fotogen, erreichten wir die drittgrösste Stadt etwa gegen 10 Uhr am Morgen. Ein kleiner Spaziergang entlang des alten Hafens führte uns hinauf zur venezianischen Fortezza. Stolz thront das im 16. Jahrhundert erbaute Kastell auf einer Anhöhe über der Stadt. An drei Seiten ist es vom Meer umschlossen und das verspricht traumhafte Panoramaaussichten. Kostenfaktor? Der Eintritt beträgt erschwingliche 3€ und ist absolut empfehlenswert.

Wir marschierten den Hügel hinunter und tauchten ein in die verträumte, kleine Altstadt. Die engen Gassen sind teils von bunten Blumendächern überdeckt. Vereinzelt brechen Sonnenstrahlen durch das Grün und tänzeln vor unseren Füssen. Die Blumen duften. Die Cafés sind gefüllt – aber nicht zu voll, denn es ist April und wir befinden uns noch in der Vorsaison. Durch Rethymnon zu schlendern bringt Spass. Die teils autofreie Stadt ist sehr einladend und absolut niemand ist aufdringlich.

Das Stadtbild ist geprägt von Minaretten und Moscheen, aber auch von Häusern aus venezianischer Zeit mit typisch griechischen Holzbalkonen. Wie in Zeitlupe durchqueren wir an nur einem Ort mehrere Epochen. Es ist fabelhaft.

Unsere Zeit an diesem Tag war begrenzt, wir fuhren weiter. Etwa 30 min später befanden wir uns am Arkadi Kloster im Hinterland von Rethymnon. Nur ein kurzer Zwischenstopp. Wir kauften uns ein Ticket für 4€ und erkundeten diesen geschichtsträchtigen Ort. Das Kloster ist das bedeutendste auf Kreta. Es ist Nationalheiligtum und wurde 1990 von UNESCO als europäisches Denkmal der Freiheit ausgezeichnet.

Unsere Reise führte uns weiter ins Landesinnere. Es war fast 14 Uhr und wir wurden langsam hungrig. Wir hielten in Spili bei einer Griechischen Taverne Namens To Sideradiko. Ein besonderes Restaurant mit kretischer Küche. Die Zutaten lokal und meist aus Eigenproduktion. Hier gibt es griechische Küche zum Verlieben!

Am Ende unserer Jeep-Safari gelangten wir an einen traumhaften Strand, Kommos Beach. Der Sand ist goldfarben und feinkörnig. Er erstreckt sich über etwa 4 Kilometer am westlichen Rand der Messara-Ebene, nur eine halbe Stunde Fussweg vom kleinen Dorf Pitsidia. Da es hier eher wenige Schattenplätze gibt, sollte an sonnenreichen Tagen, also eigentlich immer, an Sonnenschutz gedacht werden.

Mit uns waren nur eine Handvoll anderer Seelen an diesem Strand. Wir genossen die Abendsonne, spazierten den Strand entlang und machten uns kurz darauf auf den Heimweg. Mir fiel auf, dass eine Ausgrabungsstätte an den Strandparkplatz grenzte. Ich erfuhr im Nachhinein von meinem Freund Wikipedia, dass Kommos einst eine antike Hafenstadt von grosser Bedeutung war.

Während der Jeep Safari wurde schnell klar, dass eine Inselrundfahrt vielmehr einer historischen Spurensuche gleicht. Die Fahrer kannten die Insel gut. Abseits der Hauptstrassen hielten wir hier und dort an altertümlichen Stätten, Aussichtspunkten oder einfach mal für eine Pinkelpause oder um einen Hund zu streicheln. Es war ein herrlicher Tag und ein perfekter Ausflug mit der Go Crete Jeep Safari.

Hoffnungslos Meerverliebt

Tag 3: Für unseren letzten Tag haben wir etwas Besonderes geplant. Wir wollten raus aufs Meer. Wir verliessen den Stadthafen von Heraklion und nach einer Weile setzte der Kapitän die Segel. Wir folgten nun dem Wind. Unser Ziel Dia. Eine unbewohnte Felsinsel etwa 12 Seemeilen von der Küste Kretas entfernt. Wir ankerten in einer kleinen Bucht. Das Wasser war ruhig und kristallklar, die Sonne strahlte. Eigentlich war alles perfekt in diesem Moment. Mit der Musik im Hintergrund genossen wir das Abendlicht und die Sonne, die sich für diesen Tag ins Meer verabschiedete.

Kreta eine Wohlfühldestination

Ausflüge sind zu empfehlen. Das Agapi Beach Resort ist zwar absolute Wohlfühloase, aber nur auf Ausflügen lässt sich die Insel entdecken. Ausflüge können einfach und direkt im Hotel bei der Reiseleitung gebucht werden.

Es bleibt zu sagen, dass die Insel einen Besuch verdient hat. Kreta sollte auf keiner Bucket List fehlen. Nebst der eindrücklichen Landschaft und den zahlreichen Kulturschätzen, sind es die Inselbewohner, die die Feriendestination zu so einem einzigartigen Erlebnis machen. Es ist eine Wohlfühldestination. Die Einwohner sind wahnsinnig herzlich, zuvorkommend und einladend.

Ein besonderer Dank geht an die Agentur vor Ort, das Agapi Beach Resort, die Blogger und alle anderen, die an der Umsetzung  dieser Reise beteiligt waren und sie unvergesslich gemacht haben.