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London Calling – Hauptstadt Momente

Geschrieben von Cathrin Brodersen am 29.10.2019 in der Rubrik Reiseziele

Wir sind in Entdeckerlaune! Unser Ziel ist der urbane Dschungel Londons. In diesem Reiseartikel nehmen wir euch mit in die englische Kultstadt. Begleite Simona und Morena auf ein Abenteuer zu den coolsten Vintage-Märkten, Must-See Sehenswürdigkeiten und erhalte weitere Insider-Tipps zur hippsten Stadt Englands. Komm mit - wir zeigen dir auf unserer Städtereise die geheimsten und schönsten Ecken Londons!

Unser 72-Stunden Abenteuer begann am Donnerstagabend mit einem SWISS Flug in die englische Metropole an der Themse. Wir erreichten London Heathrow nach nur 1.5 Stunden Flugzeit und führten unsere Reise direkt mit dem Taxi nach Kensington, einem Viertel im Westen Londons, fort. Alternativ kannst du den Flughafen z.B. auch in der Tube (U-Bahn) mit der Piccadilly Line verlassen. Kleiner Tipp: Die günstigste Alternative sich in London relativ schnell und unkompliziert fortzubewegen ist ganz eindeutig die Oyster Card. Eine wiederaufladbare Guthabenkarte mit denen die Fahrkarten bis zu 50% günstiger sind. Die Oyster Card bekommst du quasi an jeder Station, teils auch an Kiosken.

Unsere Wahlunterkunft, das Ibis London Styles Hotel, befand sich direkt an der Earl's Court Station, welches sich als perfekter Ausgangspunkt für unser Hauptstadtabenteuer entpuppte. Vorweg. London lässt sich nicht an einem Wochenende erkunden. Versuche es erst gar nicht - deine Füsse werden es dir danken! London ist eine Stadt, die ein Weltenbummler gleich mehrmals in seinem Leben besucht. Die skurrile Stadt ist ein aufregendes Pflaster und hat einiges mehr zu bieten als den Big Ben und andere Postkarten-Attraktionen. Wir hatten uns vorgenommen die Stadt entlang ihrer Viertel zu erkunden.

St. Dunstan in the East

Tag 1 – City of London, Tower Hamlets, Southwark & Hackney

Ich habe etwa drei Jahre in London gelebt und einige Lieblingsorte gesammelt. Mein Alltag spielte sich meist im wirtschaftlichen Herz der Stadt, im Viertel City of London, ab. Es ist der kleinste Stadtteil Londons und trotzdem gibt es einiges zu bewundern. Genau hier fand ich einen magischen Ort in der Ruine St. Dunstan in the East. Zwischen grossen Bürogebäuden und Ikonen wie dem Walkie-Talkie oder Cheese Grater, befinden sich die Ruinen einer Kirche, erbaut im Mittelalter und zerbombt im Zweiten Weltkrieg und dienen heute als Kulisse für einen kleinen Park. Unter der Woche kann sich diese kleine Oase der Entspannung zum Lunch etwas füllen, an Wochenenden ist dieser Teil Londons jedoch wie leergefegt. Schaut dort mal vorbei – es wird euch sicher gefallen.

Kulinarische Höhepunkte am Borough Market

Wir marschierten am Tower of London vorbei und hin zur Tower Bridge im Stadtteil Southwark. Sowohl vom Nord- als auch Südufer bieten sich auf dieser Entdeckungstour besonders schöne Aussichtspunkte auf die neugotische Klappbrücke, welche oft mit der London Bridge – knappe zwei Kilometer weiter, verwechselt wird.

Unsere Entdeckungstour führte uns am Ufer an der Hays Galleria und der HMS Belfast, einem britischen Kriegsschiff, welches heute Teil des Imperial War Museums ist, vorbei und weiter zu unserem Lunch-Ziel, dem Borough Market. Der Markt befindet sich südlich der Themse ebenfalls im Stadtteil Southwark und zählt zu den ältesten Märkten der Stadt. Foodies kommen hier dem Himmel ziemlich nah. Neben erstklassigem Street Food, selbstgebackenen Törtchen und Broten, gutem Kaffee und mehr, gibt es Stände mit frischem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und anderen Gaumenfreuden. Da der Reisende in London gerne und oft von einem kleinen Regenschauer überrascht wird, freut es euch sicher zu lesen, dass dieser Markt teils überdacht und mit einigen Sitzgelegenheiten ausgestattet ist.

St. Paul's Cathedral

In Southwark und der City of London wollten wir uns noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten anschauen. Zunächst wollten wir die Millenium Bridge in Richtung St. Paul's Cathedral überqueren. Auf dem Weg dorthin passierten wir The Clink, ein Gefängnismuseum, welches vom 12. Jahrhundert bis 1780 betrieben wurde. Für jene, die es düster mögen – und das meine ich wortwörtlich, denn Tageslicht gibt es in diesen alten Gemäuern keines - lohnt sich ein Besuch. Auch das bekannte Shakespeare's Globe Theatre lag auf unserem Weg. Ich kann es nur immer wieder betonen, die Stadt zu Fuss erkunden lohnt sich!

Zurück zur St. Paul's Cathedral, von dieser konnten wir nämlich gar nicht genug bekommen. Wir verzichteten jedoch auf den teuren Einlass um u.a. zur Aussichtsplattform zu gelangen und spazierten weiter zum One New Change Shopping Center. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir direkt hoch zur Dachterrasse, denn hier bot sich uns eine kleine spektakuläre Aussicht. Am Horizont zeigt sich sogar das London Eye.

Hipster's Paradise - Shoreditch

Den Rest des Tages verbrachten wir in Shoreditch. Einige nennen diesen Lieblingsort auch Hipster's Paradise, es ist ein trendiges Künstlerviertel im Londoner Osten im Stadtteil Hackney. Möchtet ihr den Menschenmassen an der Oxford-Street (Shopping-Meile schlechthin) umgehen, schaut euch hier die Märkte an. Besonders Spitalfields und die Vintage Märkte an der Brick Lane sollten weit oben auf der Reiseagenda stehen – alleine schon um einen Einblick in das Leben der Locals zu erhaschen. Kulinarische Höhepunkte gibt es hier – wie in eigentlich jedem Stadtteil - auch. Neben Street Food im angesagten Box Park oder auf den Märkten nahe der Brick Lane, gibt es vielseitige Restaurants über alle Kulturen hinweg. Auch solltet ihr unbedingt die Augen für Street Art offen halten – das Viertel ist übersät mit kleinen und grossen Kunstwerken.

Herbstlich im Kyoto Garden

Tag 2 - Kensington and Chelsea & City of Westminster

Unseren zweiten Tag starteten wir im Stadtteil Kensington mit einem Spaziergang zum japanischen Kyoto Garden. Eine idyllische Parkanlage versteckt im ebenso schönen Holland Park. Die Briten lieben und pflegen ihre Grünflächen und das merkt man selbst als Besucher ziemlich schnell. Der Herbst verleiht dem Park mit seinen goldigen Farben einen ganz besonderen Charme. Als Naturliebhaber ist man hier jedenfalls goldrichtig.

Notting Hill

Wir hüpften auf den nächsten Bus und fuhren Richtung Notting Hill – ein bekanntes Pflaster und das nicht erst seit Hugh Grant Julia Roberts im gleichnamigen Film seine Liebe erklärte. Das angesagte Viertel im Westen Londons ist bunt und wahrscheinlich auch ein kleiner Touristenmagnet. Schlendere entlang der Portobello Road, entdecke vergessene Schmuckstücke bei den vielen Antiquitätenhändlern, Tanze zur Strassenmusik oder geniesse einen Cupcake in der Hummingbird Bakery und dein Tag ist absolut perfekt.

Zum Lunch fuhren wir zu einem meiner Lieblingscafés in Little Venice. Im Gartenhandel Clifton Nurseries befindet sich in einem Gewächshaus das Quince Tree Café. Es ist ein kleines, mit viel Liebe gestaltetes Restaurant und eine absolute Empfehlung meinerseits. Am besten ihr reserviert euch einen Tisch noch vor eurer Reise, so ist euch ein Platz garantiert.

Wicked times am London Theatreland

Um uns auf unsere Abendaktivität einzustimmen nahmen wir die Tube von der Warwick Avenue, etwa 3 Min Fussweg vom Quince Tree Cafe entfernt, nach Covent Garden. Das Londoner West End ist bekannt für die grosse Auswahl an Theaterstücken und Musicals. Bevor wir uns allerdings den schillernden Lichtern des englischen Broadways, dem Theatreland, widmeten, erkundeten wir die Märkte und die vielen Strassenmusiker auf dem Vorplatz, dem Covent Garden Piazza. Mit Gebäuden aus dem viktorianischen Zeitalter besitzt dieser Ort viel historischen Charme – am besten erkundet ihr Covent Garden gleich selbst.

Unseren Abend gestalteten wir grün. Gemeinsam mit der bösen Hexe des Westens stimmten wir uns auf eine Begegnung mit dem Zauberer von Oz ein. Die Tickets zum Musical Wicked haben wir vorab für einen recht günstigen Preis auf der online Plattform ticketing.timeout.com gekauft. Eigentlich der perfekte Abschluss für unsere London Reise, aber auch am nächsten und somit letzten Tag in der Weltmetropole wartete ein kleines Highlight auf uns.

Piccadilly Circus & Carnaby Street

Tag 3 - City of Westminster

Abreisetag. Durch unser zentrales Hotel, konnten wir den Vormittag noch gut ausnutzen um ein paar architektonische Ikonen der Stadt zu besuchen. Zunächst stand der Piccadilly Circus auf dem Plan. Diesen schönen Platz gibt es schon seit 1819 und wurde früher von den Londonern oft als Mittelpunkt der Welt betrachtet, da er einige der wichtigsten Strassen der Stadt verbindet. Über die gewundene Regent Street schlenderten wir bis zur Carnaby Street. Die kleine Flaniermeile ist eine Legende und das seit den Swinging Sixsties. Damals hat die Londoner Popszene hier in zahlreichen Boutiquen den Modegeschmack der Jugend diktiert und auch heute noch lädt die Strasse in Soho zum Shoppen ein! Am besten besucht ihr die bunte Gegend am frühen Abend, wenn die Lichter funkeln und die Geschäfte noch geöffnet haben.

Tea party im The Dukes

Unser heutiges Highlight wartete aber im The Dukes ganz in der Nähe der Oxford Street. Der letzte Punkt auf unserer Agenda schrieb Afternoon Tea. Ein Klassiker, auf den wir enorm gespannt waren. High-Tea, wie dieser Event um den Nachmittagshunger zu überlisten, auch genannt wird, ist aus der britischen Kultur kaum weg zu denken. Die lange Tradition führt zurück bis ins 18. Jahrhundert und wird auch heute noch gelebt. Wir freuten uns also auf unsere kleine 'tea party' mit Sandwiches und anderen süssen Leckereien. Übrigens gibt es mittlerweile sehr gute vegane Alternativen, ist dies gewünscht - einfach danach fragen!

Till we meet again, London!

London geht absolut immer. Die Weltstadt ist quirlig, traditionsreich und gleichzeitig wahnsinnig modern. Am meisten liebe ich die Vielfalt. London ist eine Weltreise mit Kulturen aus allen Nationen. Begib dich auf eine Entdeckungsreise und du wirst genau diese Vielfalt erleben. Einen kleinen Tipp bevor ich diesen Reiseartikel beende habe ich noch. Die Fusswege von einer Attraktion zur Nächsten sind nicht immer lang und lassen sich mit bequemen Schuhwerk gut meistern. Es ist schön auch mal die Tube zu nehmen, oftmals bist du aber schneller zu Fuss oder gar zeitgleich unterwegs - Underground sieht man einfach weniger … and that is that … in diesem Sinne, viel Spass auf deiner nächsten Städtereise!

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