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Madeira - Der Inseltraum im Atlantik

Geschrieben von Tamy Gunz am 28.02.2021 in der Rubrik Reiseziele

Heute möchte ich dich nach Madeira entführen und dir die Schönheit dieser einzigartigen europäischen Insel zeigen. Sandstrände musst du zwar etwas suchen, dafür erwarten dich eine wunderschöne, unglaublich vielfältige Natur, gastfreundliche Bewohner und Ferien abseits des Massentourismus. Mich haben insbesondere die zahlreichen Wandermöglichkeiten, die Naturschwimmbecken im Meer und die idyllischen Orte begeistert. Lies weiter und lass dich von meinen Madeira Reisetipps inspirieren. Es erwarten dich jede Menge Infos und Tipps z.B. zu Anreise, Fortbewegung auf der Insel, den schönsten Wandermöglichkeiten und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die portugiesische Insel ist in jedem Fall etwas ganz Besonderes und hat sich ihren Beinamen „Blumeninsel“ redlich verdient!

Anreise und Transportmöglichkeiten auf Madeira

Am Flughafen
Madeira erreichst du per Flugzeug sowohl von Basel als auch von Zürich aus. Die Insel liegt im Atlantik, vor der Nordwestküste des afrikanischen Kontinents, und die Flugzeit eines Non-Stopp-Fluges beträgt knapp 4 Stunden. Seit Portugals Zeiten als grosse Seefahrernation gehört Madeira als autonome Region zu diesem Land. Das Erlebnis Madeira beginnt bereits im Flugzeug, denn der Flughafen der Insel liegt direkt am Meer und bietet daher einen spektakulären Landeanflug.

Der internationale Flughafen „Aeroporto de Christiano Ronaldo“, nahe der Hauptstadt Funchal, ist modern und bietet dir viele Verkehrsanbindungen wie Busse, Taxis oder Mietwagen. Apropos Christiano Ronaldo: Madeira ist die Heimatinsel des weltbekannten Fussballers und die Insel ist darauf sichtlich stolz. Während deines Madeira Aufenhalts wird dir Christiano Ronaldo immer wieder in Form von Statuen, Gedenktafeln oder Museen begegnen.

Transfer in das Hotel und Fortbewegung auf der Insel
Falls bei deiner Buchung kein Transfer inkludiert ist, bieten sich am Flughafen mehrere Möglichkeiten, um in deine Unterkunft zu kommen. Eine gute und relativ günstige Methode, um direkt in die Innenstadt von Funchal zu gelangen, ist der sogenannte Aerobus. Im Gegensatz zu den öffentlichen Bussen, die ebenfalls am Flughafen abfahren, ist der Aerobus meist weniger voll und bequemer. Eine andere Alternative ist die Weiterfahrt per Taxi, welche du in grosser Anzahl am Ausgang des Terminals findest. Taxis sind zweifellos die schnellste und wahrscheinlich bequemste Art der Fortbewegung, allerdings sind sie auf Madeira verhältnismässig teuer.

Sowohl der Aerobus, als auch das Taxi sind grundsätzlich gute Lösungen, um in das gebuchte Hotel zu gelangen. Ich empfehle, gleich am Flughafen einen Mietwagen zu nehmen. So kommst du zum einen in deine Unterkunft, zum anderen kannst du mit einem Mietwagen später Madeira auf eigene Faust erkunden. Das erlaubt dir die ganze Schönheit der Insel flexibel und unabhängig von Fahrplänen zu erleben. Ein Tipp zum Thema Mietwagen: Achte bei der Wahl des Fahrzeugs auf genügend PS, denn auf der Insel werden die Strassen oftmals bergig und steil. Ich habe mir einen Mietwagen über unseren Partner Sunny Cars günstig gemietet und würde dies jederzeit empfehlen!

Falls du aus irgendeinem Grund keinen „eigenen“ Wagen mieten möchtest, hast du natürlich auch die Möglichkeit, geführte Ausflüge zu buchen oder das öffentliche Busnetz zu nutzen. Letzteres bringt dich verhältnismässig günstig an viele Orte auf der Insel.

Wetter und beste Reisezeit für Madeira

Das Wetter auf Madeira ist das ganze Jahr über gemässigt und relativ gleichbleibend. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich immer zwischen 20 Grad in den Wintermonaten und bis zu 27 Grad im Sommer. Im Sommer lässt sich die Sonne durchschnittlich 10 Stunden am Tag blicken, im Winter sind es dagegen häufig nur knapp 4 Stunden. Durchschnittlich 8 Tage regnet es in den Wintermonaten während im Sommer, gerade von Juni bis einschliesslich August, Regen eher die Ausnahme ist.

Wie du siehst, kannst du die Blumeninsel problemlos während des ganzen Jahres bereisen. Eines sollte dir jedoch bewusst sein: Auch das Wetter betreffend ist Madeira etwas ganz Besonderes. Aufgrund der vielfältigen Landschaft aus Bergen, Tälern und Küstenabschnitten variieren die Temperaturen und Niederschlagsmengen örtlich teilweise sehr stark. An der Nord- und Südküste zum Beispiel wehen aufgrund der topografischen Gegebenheiten unterschiedliche Winde was dazu führt, dass im Süden der Insel meist höhere Temperaturen herrschen und grundsätzlich mit weniger Niederschlag zu rechnen ist. Auf den Gipfeln der hohen Berge gelten eigene Gesetze, ähnlich wie du es von unseren heimatlichen Gebirgen kennst.

Reisedauer für Madeira

Wie lange sollte ich nach Madeira reisen?

Grundsätzlich würde ich dir mindestens einen Zeitraum von ca. einer Woche bzw. 7-8 Tagen empfehlen. Das ist sicherlich ausreichend, um einen guten Eindruck zu gewinnen und die wichtigsten Städte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Etwas Zeit für Wanderungen in der wundervollen Natur wäre in diesem Zeitraum auch möglich. Letztlich ist die beste Reisedauer aber wie gesagt sehr individuell und hängt davon ab, wie intensiv du die Insel erkunden willst oder wie viel Zeit du beispielsweise mit wandern verbringen möchtest.

Meine letzte Reise auf die Insel dauerte 11 Tage. Dabei habe ich mir allerdings auch einige Tage zum Relaxen, Sonnen und Baden gegönnt, denn dafür eignet sich Madeira hervorragend!

Die wichtigsten Städte der Insel

Was muss man auf Madeira gesehen haben?

Nun möchte ich dir in Kürze die wichtigsten Städte der Insel vorstellen. Ich habe mir auf meiner Madeira Reise sowohl die Hauptstadt Funchal, als auch mehrere kleinen Ortschaften an der Küste angesehen, die mir sehr gut gefallen haben.

Funchal

Die malerische Inselhauptstadt

Die grösste Stadt Madeiras liegt an der Südostküste der Insel und ist zweifellos das Zentrum des Insellebens. Vom Flughafen ist Funchal ungefähr 22 Kilometer entfernt und hat einiges zu bieten. In den lebendigen Strassen und Gassen der Altstadt findest du neben vielen Cafés, Restaurants und Bars auch mehrere schöne Kirchen, wie die Kapelle Corpo Santo oder die Kathedrale von Funchal.

Ein ausgiebiger Spaziergang durch die charmante Altstadt von Funchal lohnt sich alleine schon wegen der zahlreichen ausgefallen bemalten Haustüren, die ein bekanntes und beliebtes Fotomotiv sind. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Markthalle Mercado dos Lavadores mit ihrer Atmosphäre. Hier kannst du frisches Obst und Gemüse kaufen. Am Hafen von Funchal erwartet dich eine schöne Promenade, die förmlich zum Schlendern und Verweilen in einem der Cafés einlädt.

Das absolute Highlight und Must-see in Funchal ist eine Fahrt mit dem Teleférico do Funchal (Luft-Seilbahn) in den höher gelegenen Ortsteil Monte. Hier erwartet dich eine fantastische Aussicht auf die Bucht und die Häuser der Stadt.

Ausserdem findest du hier zwei wundervolle und einzigartige Gärten, den tropischen Garten Jardim Tropical de Monte und den botanischen Garten Jardim Botânico da Madeira. Vor allem der Jardim Tropical de Monte ist eine wunderschöne Gartenanlage und sehr zu empfehlen, insbesondere wenn du Gärten im japanischen Stil magst. Es erwarten dich exotische Pflanzen und Bäume aus aller Welt sowie unterschiedliche Gartenbaustile. Für den Jardim Botânico da Madeira hat es mir aus Zeitgründen leider nicht gereicht, werde ihn aber bei meinem nächsten Besuch auf Madeira besuchen.

Für die Rückkehr ins Tal bzw. in die Innenstadt solltest du unbedingt einen der berühmten Korbschlitten nutzen. Die Fahrt ist ein aussergewöhnliches, lustiges Vergnügen und einmaliges Erlebnis. Gekrönt durch die tolle Show der Korbschlittenfahrer! Preislich ist es nicht ganz günstig,

Der Preis für die Korbschlittenfahrt lag damals bei ca. 30€ für 2 Personen aber es hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Kinder bis 5 Jahre fahren gratis mit. Man fährt eine Strecke von ca. 2 km Berg abwärts und der Korbschlitten erreicht dabei sogar bis zu 50 km/h. Für alle Adrenalin- und Abenteuerfans ein Muss!

Wenn du dich für die Geschichte der Stadt interessierst, warten zahlreiche alte Gebäude, z. B. das Rathaus oder die Festung São Tiago, und einige interessante Museen darauf, von dir entdeckt zu werden. Zu Letzteren zählen beispielsweise das Zuckermuseum, das Kunstmuseum Quinta das Cruzes, das Madeira Story Centre und natürlich auch das Christiano Ronaldo „CR7“ Museum.

In Funchal gibt es, im Gegensatz zum Rest der Insel, ein abwechslungsreiches Nachtleben. Du kannst deinen Abend hier entweder gemütlich in einer der zahlreichen Bars oder in einem der Clubs verbringen.

Auch auf Badespass musst du in der Hauptstadt nicht verzichten, denn Funchal hat einen knapp 6 Kilometer langen öffentlichen Kiesstrand zu bieten. Sandstrände sind wie bereits erwähnt auf Madeira eher selten zu finden.

Funchal, oftmals auch „Klein-Lissabon“ genannt, ist eine sehr schöne Stadt und hat mir sehr gut gefallen. Wenn du deine Ferien auf Madeira nicht sowieso hier verbringst, solltest du dir die Stadt unbedingt, zumindest im Rahmen eines Tagesausflugs, ansehen.

Caniço

Kleinstadtidylle und Badespass

Nur wenige Kilometer westlich des Flughafens an der Südostküste findest du die kleine Stadt Caniço. Genau genommen besteht die Stadt aus zwei Teilen, nämlich dem ursprünglichen Stadtkern Caniço und dem neuen Stadtteil Caniço-Baixo. Während der Stadtkern etwas in das Landesinnere versetzt ist, liegt Caniço-Baixio direkt am Meer. Die Ausstattung und Lage der Kleinstadt eignet sich perfekt für Badeferien, weshalb sie auch immer beliebter bei Feriengästen aus aller Welt wird. Nicht verwunderlich also, dass sich hier zahlreiche Hotels unterschiedlicher Preisklassen in erster Meeresreihe, niedergelassen haben. Gastronomie und Geschäfte des täglichen Bedarfs sind ebenfalls ausreichend vorhanden.

Sehenswürdigkeiten gibt es in und um Caniço ebenfalls. Da wäre zum Beispiel die 14 Meter hohe Christusstatue an einer Aussichtsplattform, die ein wenig an ihren „grossen Bruder“ in Brasilien erinnert. Am Fusse dieser Aussichtsplattform findest du den Strand Praia do Garajau, den du auf aussergewöhnliche Weise per Seilbahn, erreichen kannst. Die Abfahrtstation befindet sich unweit der Christusstatue und der „Fahrtweg“ zum Strand beträgt knapp 200 Meter an der Küste hinunter. Einen weiteren tollen Aussichtspunkt, direkt am Meer, findest du an der Ponta da Oliveira. Hier lässt sich übrigens auch ein traumhafter Sonnenuntergang bestaunen.

Ponta do Sol & Calheta

Fischerdorf-Charme und Madeiras schönster Sandstrand

Der kleine Ort Ponta do Sol liegt fast mittig an der Südküste der Insel und macht seinem Namen „Sonnenpunkt“ alle Ehre. Das ehemalige Fischerdorf bietet Besuchern über das Jahr gesehen die meisten Sonnenstunden auf der Insel. Der überschaubare und in traumhafter Kulisse gelegene Ort bietet dir mit seinem Kiesstrand eine schöne Bademöglichkeit und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen. Die malerische, weisse Kirche Nossa Senhora da Luz ist der Blickfang des Ortes und ein tolles Fotomotiv.

Nicht weit entfernt von Ponta do Sol, in westlicher Richtung entlang der Küste, findest du die kleine Stadt Calheta. Der Ort ist bekannt für seine ruhige Atmosphäre und wundervolle Landschaft, aber auch wegen des modernen, künstlich angelegten Sandstrandes – eine echte Ausnahme auf Madeira. Falls du also während deines Aufenthaltes hauptsächlich Sonne tanken und das Strandleben geniessen möchtest, bist du in Calheta genau richtig!

Das war natürlich nur eine kleine Auswahl an Städten auf Madeira, die für dich interessant sein könnten. Überall auf der Insel gibt es viele tolle Dörfer und Städte, die alle ihren eigenen, besonderen Charme haben. Einige weitere tolle Orte, wie beispielsweise São Vicente, Santana, Porto Moniz oder Câmara de Lobos, wirst du im nächsten Abschnitt noch kennenlernen, wenn ich dir die interessantesten Madeira Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vorstelle.

Madeira Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps

Câmara de Lobos & Skywalk Cabo Girão

Das kleine Dorf Câmara de Lobos liegt an der Südküste nur wenige Kilometer westlich von Funchal. Es ist das älteste Fischerdorf der Insel, äusserst charmant und u. a. bekannt für den berühmten Madeira Wein. In unmittelbarer Nähe des Dorfes findest du die über 560 Meter hohe Steilklippe Cabo Girão. Von hier hast du einen unglaublichen Ausblick auf die Umgebung und hinaus auf das Meer. Ein unvergessliches Erlebnis ist der sogenannte Skywalk, eine Aussichtsplattform mit teilweise verglastem Boden, die über den Rand der Klippe hinausragt.

Ein kleiner Tipp: An der Cabo Girão kannst du einen der schönsten Sonnenuntergänge während deiner Madeira Ferien geniessen.

Die Naturschwimmbecken von Porto Moniz

An der nordwestlichen Spitze der Insel erwartet dich die kleine Küstenstadt Porto Moniz. Das Highlight dieser Ortschaft sind die Lavapools oder Piscinas Naturais, die sich über die Jahrtausende aus Lavagestein an der Küste gebildet haben. Ein Bad in diesen natürlichen Schwimmbecken mit Blick auf das offene Meer ist ein besonderes Erlebnis. Es gibt zwei Piscinas Naturais, eines am westlichen Rand von Porto Moniz und eines am östlichen Teil der Küste. Bei den westlichen Naturbecken wirst du auf den ersten Blick erkennen, dass hier von den Einheimischen nachgeholfen wurde. Einer der Pools wurde z. B. als grosses Schwimmbad mit Meerwasser angelegt. Hier musst du zwar Eintritt bezahlen, erhältst dafür aber auch maximalen Badespass und gute Infrastruktur, z. B. in Form von Umkleiden.

Mein Madeira Reisetipp: Vor einem Besuch von Porto Moniz lohnt es sich den Wetterbericht zu checken. Bei zu starkem Wind oder Regen macht ein Bad trotz der tollen Natur nicht wirklich Spass.

Die Lavagrotten von São Vicente

Mittig an der Nordküste der Insel befindet sich die Ortschaft São Vicente, die für ein einmaliges Naturspektakel berühmt ist: ihre unterirdischen Grotten und Tunnels. Das etwas unwirklich erscheinende „Innere der Insel“ birgt zahlreiche scharfkantige Gewölbe, lange Tunnels und faszinierende unterirdische Seen in leuchtendem Blau und Türkis. Du kannst die Grotten gegen Eintrittsgeld bei einer geführten Tour erkunden und im sogenannten Vulkan-Center alles über die Geschichte der Vulkane und Höhlen auf Madeira entdecken. Die Grotten von São Vicente sind ein lohnenswertes Ziel auf der Insel und ein Madeira Geheimtipp bei schlechtem Wetter!

Santana

Traditionelle Häuser & Parque Temático da Madeira

Wenn du auf Madeira nicht nur die traumhafte Natur geniessen, sondern auch etwas über die Kultur und Bräuche der Insel erfahren möchtest, bist du in Santana genau richtig. Die kleine Gemeinde liegt an der Nordostküste und ist berühmt für ihre charakteristischen, traditionellen Häuser, deren Strohdächer fast den Boden berühren. Die Häuser sind ein aussergewöhnlicher Anblick und dienen unter anderem als traditionelle Handwerkstätte.

Im Themenpark Parque Temático da Madeira erfährst du alles zu diesen Häusern, dem Handwerk und den Traditionen der Insel. Ganz nebenbei hast du an mehreren Stellen im hoch gelegenen Santana einen atemberaubenden Blick auf die Steilküste und das Meer.

Wandern auf Madeira

Madeira, die Blumeninsel, ist weit über ihre Grenzen hinaus als Wanderparadies bekannt. Es gibt gefühlt zahlreiche Wanderwege, Aussichtspunkte und Naturspektakel. Ich habe während meiner Ferien auf Madeira einige Wanderungen unternommen und kann verstehen warum Menschen aus aller Welt hierfür auf die Insel kommen.

Grundsätzlich machst du nichts falsch, wenn du dich bei deinen Ausflügen an das ausgeschilderte offizielle Wanderwegenetz hältst. Auf Madeira kannst du Wanderrouten in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden absolvieren. Die Wanderungen entlang der Levadas (Bewässerungskanäle) sind sehr beliebt und meist relativ einfach zu bewältigen, während in den höheren Gebirgsregionen auch schwere „alpine Klettertouren“ auf dich warten. Die Levadas umfassen sehr viele Highlights der Insel, beispielsweise die 25 Fontes (25 Wasserfälle), und eignen sich perfekt, um die ganze Insel zu erkunden. Ein absolutes Highlight ist ausserdem eine Wanderung auf den 1862 Meter hohen Berg Pico Ruivo. Der Ausblick und die Landschaft auf dem Bergmassiv sind wunderschön. Madeira hat, was Wandermöglichkeiten und traumhafte Natur angeht, so viel zu bieten.

Madeira – ein Fazit

Damit wären wir bereits am Ende dieses Artikels und meiner Madeira Reisetipps. Mir haben die abwechslungsreiche Natur, die zahlreichen Wandermöglichkeiten und die bezaubernden Städte sehr gut gefallen. Obwohl es nicht wirklich nennenswerte Sandstrände gibt, eignet sich die Insel meiner Meinung nach dennoch für Badeferien. Die Naturstrände und künstlich angelegten Badeorte bieten Badevergnügen für jeden Geschmack.

Ich konnte dir hoffentlich mit meinen Erfahrungen und Tipps helfen und dich für Madeira begeistern. Egal ob du „nur“ eine Woche auf Madeira verbringst oder länger bleibst – ich möchte dir nochmals empfehlen, einen Mietwagen zu nehmen. Es wäre schade, wenn du die tollen Strassen oder die charmanten Orte entlang der Küste verpasst! Wenn du auf der Insel viel wandern möchtest, denk bitte daran, dass das Wetter teilweise stark variiert und die Wege anspruchsvoll werden können. Feste (Wander-)Schuhe und entsprechende Kleidung solltest du daher auf jeden Fall einpacken.

Mein persönliches Fazit: Madeira ist eine wunderschöne Insel und Naturparadies abseits des grossen Massentourismus. Sie eignet sich hervorragend für Ruhesuchende, Naturliebhaber und Wanderfreunde.

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