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MEXICO LINDO! – Ein Karibik Traum - Teil I

Geschrieben von Kim Valeria Cruz am 06.12.2018 in der Rubrik Reiseziele

Kurze Zeit nach meinem Abschluss an der Tourismusfachhochschule zog es mich für unbestimmte Zeit ins Ausland. Der Wunsch, eines Tages für ein paar Jahre im Ausland zu leben war schon lange da und wurde gegen Ende meiner Ausbildung immer stärker. So wagte ich dann im Jahr 2010 endlich den Schritt und zog nach Mexiko – Playa del Carmen war mein Ziel und ab da mein neuer Wohnort. In diesem Reisebericht teile ich nützliche Tipps zu einsamen Badebuchten, Highlights auf der Yucatan-Halbinsel und vieles mehr von meinem persönlichen Karibik Traum.

Playa del Carmen an der Riviera Maya - früher ein kleines Fischerdorf mit gerade mal 2 Hotels und einem Restaurant - heute eines der grössten und bekanntesten Ferienziele Mexikos. Wie konnte es auch anders kommen, denn hier an der Riviera Maya findet man so ziemlich alles was das Herz begehrt um einen tollen und unvergesslichen Urlaub zu verbringen. Ob für Kulturinteressierte, Abenteuerlustige, Sportbegeisterte bis hin zu den klassischen Badeurlaubern.

In diesem Teil des Beitrags sollt ihr erfahren, wo man am besten Baden kann, welche Ruinen besonders empfehlenswert sind und welche Stadt man in Yucatán besucht haben muss.

Baden – im Meer oder in Cenoten

Wer sich nach entspannten Tagen in der Sonne und am Meer sehnt, ist hier genau richtig. Von der Hotelzone in Cancún bis runter nach Bacalar (eine Strecke von über 330km) findet man unzählige feinsandige Traumstrände, wie man sie aus den Ferienzeitschriften kennt. Hier eine kleine Auswahl von Stränden bzw. Buchten, die sich alle zwischen Playa del Carmen und Tulum befinden:

Strände

Strände:

  • Akumal – Badebucht, bekannt für "Schnorcheln mit Wasserschildkröten"
  • Playa Paraiso 
  • Xpu Ha  (gesprochen: "schpu ha") – zwischen Playa del Carmen und Tulum
  • X'cacel (gesprochen "isch-ka-tschel") – zwischen Akumal und Tulum; kein touristischer Strand, vor allem von Einheimischen besucht und somit auch ideal für Urlauber, welche ruhigere und einsamere Strände bevorzugen. Hier hat es ein Schildkrötenreservat und ganz in der Nähe befindet sich im Dschungel eine wunderschöne kleine Cenote, welche zu einer erfrischenden Abkühlung einlädt. 

Cenoten

Definitiv ein Highlight auf der Yucatán-Halbinsel sind die Cenoten. Cenoten sind Höhlen bzw. Grotten, welche sich einst mit Regenwasser gefüllt haben. Später stürzten dann die Decken ein und formten so einen Eingang. Die Mayas betrachteten die Cenoten als "Eingänge zur Unterwelt" und wurden daher oft als religiöse Opferstätte benutzt. Das Wasser in den Cenoten ist klar, blaugrün und sehr erfrischend, was es zu einem beliebten Schnorchel – und Taucherort macht. Es gibt Cenoten wo man schnorcheln und baden kann, andere sind nur zum Tauchen geeignet. Verbringt man an der Riviera Maya seine Ferien, muss man auf jeden Fall die Chance nutzen und in einer der zahlreichen Cenoten baden gehen. Der Zauber der Cenoten lässt einen nicht wieder so schnell los! Hier eine kleine Auswahl von beliebten Cenoten an der Riviera Maya (die meisten befinden sich zwischen Playa del Carmen und Tulum):

Cenoten:

  • Cenote Casas – Geheimtipp!
  • Cenote Azul – Baden und Schnorcheln
  • Cenote Dos Ojos – Schnorcheln und Tauchen (sehr touristisch)
  • Cenote Eden – Schnorcheln und Tauchen
  • Cenote Xcacel – Baden und Tauchen
  • Cenote Carwash – Baden und Tauchen

Auf der Spur der Mayas:

Die ganze Yucatán-Halbinsel war Siedlungsgebiet der Maya, ein indigenes Volk, welches heute immer noch besteht und hauptsächlich vom Maisanbau lebt. Zu den kulturellen Schätzen der Mayas gehören die unzähligen Ruinen, welche einst bewohnte Städte oder auch rein religiöse Orte für die Mayas waren. Im Bundesstaat Yucatán gehört die Ruine Chichen Itza dazu, UNESCO Weltkulturerbe und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Mexiko. Sie befindet sich im Landesinneren der Yucatán-Halbinsel, ca. 45km von der Stadt Valladolid entfernt. Valladolid – nach einer Stadt in Spanien benannt – früher eine Kolonialstadt, heute die drittgrösste Stadt Yucatáns und ein perfekter Ausgangspunkt für weitere Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Ruinen von Ek-Balam oder das Naturschutzgebiet Rio Lagartos. Mit mehr als 40 Tausend Vögeln lebt hier in Rio Lagartos das grösste Flamingovolk Mexikos. Ein Ausflug zu diesen exotischen und wunderschönen Vögeln ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Eine weitere bekannte Ruinenstadt liegt in Tulum. Was diese so einzigartig macht? Es ist die einzige Ruine direkt am Meer. Im Gegensatz zu anderen bekannten Ruinenstätten ist diese eher klein, ihr Charme aber umso grösser. Und man ist nur ein paar Fussstapfen von den wunderschönen Stränden Tulums entfernt. Wer von den Ruinen nicht genug bekommen kann, der sollte gleich die Chance nutzen und die Maya-Ruine Coba erkunden. Sie liegt im Dschungel versteckt und von Tulum aus erreicht man diese nach ca. 45 Fahrminuten. Ein gelungener Kontrast zu der süssen und offen gelegenen Ruine in Tulum. Die Ruinen in Coba lassen sich übrigens sehr gut mit einem Fahrrad entdecken, welche am Eingang gemietet werden können. Die ganz Mutigen können die Pyramide erklingen, oben angekommen hat man eine wunderschöne Aussicht über den Dschungel der Yucatán-Halbinsel.

Mein Fazit zu den Ruinen:

Wer eher von den Touristenmassen absieht, der sollte auf Chichen Itza vielleicht lieber verzichten. Es ist eine beindruckende und geschichtlich seht interessante Ruine, die durchschnittliche Besucherzahl pro Tag liegt aber bei stolzen 10'000 Besuchern. Mir persönlich gefallen die kleineren Ruinen mehr, sie sind alle einzigartig und haben ihren besonderen Charme. Falls also ein Ausflug zu einer Ruine geplant ist, dann kann ich diese Ruinen wärmstens empfehlen: Uxmal, Ek Balam, Coba und Tulum.

Mérida- das Tor zur Welt der Maya

Mérida ist die Hauptstadt des Staates Yucatán und zugleich die grösste Stadt des Bundesstaates. Ursprünglich war der Name Méridas "T'ho" und wurde durch die Besetzung von spanischen Kolonien später in das heutige Mérida umbenannt. Viele der Gebäude und Bauten stammen aus der Kolonialzeit. Durch diese Architektur und die Kultur der Mayas wird der Stadt ein ganz besonderer Charme verliehen. Das Zentrum der Stadt ist der Zocalo – die Plaza de la Independencia genannt. Um den Zocalo herum befinden sich viele historische Gebäude wie der Palacio del Gobierno, der Palast des Stadtgründers Casa de Montejo und die Kathedrale San Ildefonso. Letztere ist zwar eher ein schmuckloser Bau, imposant aber, da dieser aus Steinen einer Maya Pyramide erbaut worden ist, die einst an dieser Stelle stand. Wer Mérida besucht, der sollte seine Reise so planen, dass ein Sonntag dabei ist, denn hier am Zocalo findet jeden Sonntag ein Strassenfest statt. Genannt wird es "Mérida en Domingo", wo die ganze Innenstadt rund um den Zocalo zur Fussgängerzone wird mit viel Live Musik, Tanz, Essensständen und Kleinkunst.

Will man in seinem Urlaub traditionsreiche und historische Städte sehen, dann sollte man unbedingt Mérida einen Besuch abstatten. Neben Mérida sind weiter empfehlenswert die zwei "Pueblos Mágicos" Valladolid und Izamal (Pueblos Mágicos = magische Dörfer: Auszeichnung vom Sekretariat für Tourismus in Mexiko, die Dörfer wegen ihres typischen und gepflegten Charakters bekommen), Campeche und Chetumal. Auf alle Fälle ein super Kontrast zu den Touristenhochburgen Cancún und Playa del Carmen.

In dem 2. Teil meines Berichts erfährt ihr, was die Mexikaner am liebsten essen, meine Restaurant Tipps in Playa del Carmen und auf welchen Inseln man ein entspanntes Wochenende verbringen kann.