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Thailand - Traumferien Khao Lak

Geschrieben von Kim Valeria Cruz am 19.09.2019 in der Rubrik Reiseziele

Willkommen im zweiten Teil meines Thailand Reiseberichts. Nach dem ich euch im ersten Teil in die pulsierende Hauptstadt Bangkok entführte möchte ich euch in diesem Beitrag die Perle der Adamanenküste, Khao Lak an der Westküste Thailands, aber auch andere Naturschönheiten wie die Similan Islands oder Koh Yao Yai, zeigen. Macht euch bereit für Restauraunttipps und perfekte Ruheoasen. Zusätzlich zeige ich euch, wie ihr zu den schönsten Schnorchelspots gelangt - also unbedingt weiterlesen.

An unserem vierten Reisetag verliessen wir Bangkok. Gemütlich frühstückten wir ein letztes Mal im Hotel und machten uns nach dem Check-Out direkt auf den Weg zum Flughafen, denn schon kurz nach Mittag hob unser Flieger ab Richtung Phuket. Den Flug habe ich einen Tag zuvor für 50 CHF pro Person im Internet gebucht. Mit der Lion Air starteten wir vom Flughafen Don Mueang (DMK) in ein weiteres Reiseabenteuer abseits des Hauptstadttrubels.

Unterwegs in Phuket

In Phuket angekommen hüpften wir in ein Taxi zum Patong Beach, wo wir eine Nacht im Hotel Patong Merlin verbrachten. Bis wir das Hotel erreichten und das Check-In Prozedere erledigt hatten, war es bereits später Nachmittag. Die Koffer brachten wir schnell aufs Zimmer, schmeissten uns in unsere Badegarderobe und flitzten runter zum Pool um die letzten Sonnenstrahlen des Tages aufzunehmen. Am Abend schlenderten wir durch die Strassen des beliebten Badeortes und liessen das Geschehen auf uns wirken. Unzählige Souvenir Stände reihten sich aneinander, Restaurants, Cafes und Massageshops zeigten sich an jeder Ecke. Das Nachtleben am Patong Beach ist sehr bekannt und spielt sich hauptsächlich an der Bangla Road ab. Wir kauften einige Souvenirs und liessen uns gegenüber der Bangla Road im Restaurant The Kitchen zum Abendessen nieder. Das Restaurant überzeugt mit gutem Essen zu fairen Preisen. Hier habe ich nun das erste Mal die typische thailändische Nachspeise Mango Sticky Rice gegessen, die mich positiv überrascht hat, da ich bei süssem verklebten Reis bisher eher skeptisch war. Serviert wird der süsse Reis mit Mango und Kokosmilch. Sehr lecker und absolut zu empfehlen!

Von unserem Platz aus hatten wir einen guten Blick auf den Anfang der Bangla Road. Nach den letzten Tagen in Bangkok war aber der Drang nach dem Nachtleben am Patong Beach eher klein und so machten wir uns nach dem Essen auf den Weg zurück ins Hotel. Nun waren wir definitiv bereit für Ruhe und Erholung und freuten uns darauf, dass uns unsere Reise am nächsten Tag weiter nach Khao Lak führte.

Auf nach Khao Lak

Am nächsten Morgen haben wir uns nach dem Frühstück für eine Weile am Pool in der Sonne gebräunt, während ich im Internet einen Transfer in unser nächstes Hotel buchte. Fündig wurde ich bei Phuket Private Transfers. Für knapp CHF 70 hatten wir einen modernen klimatisierten Van und dazu einen sehr netten und angenehmen Fahrer. Nach ca. 2.5h Stunden Fahrt erreichten wir schliesslich unser nächstes Hotel, das Beyond Resort in Khao Lak. Kurzerhand tauschten wir die Handynummern mit dem Fahrer aus, denn wir wussten, dass wir auf unserer Rückfahrt den super Service nochmals in Anspruch nehmen wollten. Die nächsten 7 Nächte verbrachten wir in diesem wunderschönen Hotel und freuten uns auf Sonne, Meer und pure Entspannung.

Wir bezogen unser Zimmer und spazierten kurz darauf direkt zum Poolbereich und an den Strand – wir wollten unbedingt unseren ersten Sonnenuntergang in Khao Lak geniessen. Das Hotel haben wir inklusive Frühstück gebucht, somit hatten wir die Chance am Mittag und Abend die umliegenden Restaurants zu testen. Am ersten Abend in Khao Lak haben wir im Restaurant Krua Thai gegessen, welches nach diesem Essen ganz klar unser Favorit wurde. Das Restaurant ist von der Ausstattung her recht einfach, mit den Tischen und Stühlen im Sand jedoch sehr süss. Auch das Personal war super freundlich, die Gerichte sehr lecker und zu super Preisen.

Vitamin Sea & Marktbesuche

Für die nächsten paar Tage nahmen wir uns wenig vor. In den Tag hinein leben und einfach geniessen, einen anderen Plan hatten wir nicht. Wenn es um pure Erholung, Ruhe und Genuss geht, dann ist man hier im Beyond Resort in Khao Lak an der richtigen Stelle. Natürlich haben wir uns auch mal eine Massage gegönnt, läuft man am Strand entlang kommt man immer wieder an Massage Ständen vorbei. Das Angebot ist gross, von traditioneller Thai-Massage bis hin zu Sport- oder Fussreflexmassage ist alles dabei. Am Samstagabend sind wir mit dem Taxi ins Zentrum gefahren zum Bang Niang Market, der an 4 Tagen in der Woche geöffnet hat. Nebst ganz viel typischem thailändischem Essen kann man hier alles shoppen was das Herz begehrt. Ein perfekter Ort um Souvenirs zu kaufen und sich durch die verschiedenen Essensstände durchzufuttern. Da Khao Lak ein typischer touristischer Badeort ist, sind die Preise hier am Markt gleich ein wenig höher als in Bangkok.

Am Sonntag war wieder viel Relaxen am Pool, gutes Essen und Massage auf dem Programm. Am Nachmittag sind wir den Strand entlang spaziert zum Pak Weep Beach, ca. 15 Gehminuten vom Hotel entfernt. An dieser Stelle des Strandes sind mehrere Restaurants und kleine Shops zu finden. So haben wir uns nach einem späten Mittagessen eine Massage gegönnt und an einem Stand gleich einen Ausflug für den nächsten Tag zu den Similan-Islands gebucht.

Schnorchelausflug zu den Similan-Islands

Am nächsten Morgen wurden wir um 7.00 Uhr in unserem Hotel abgeholt und sammelten auf dem Weg zum Hafen an zwei weiteren Hotels Touristen ein. Beim Einsteigen des Vans erhielten wir ein blaues Armband, welches wir uns ums Handgelenk ziehen mussten. Am Pier angekommen, wurden wir direkt an einen von 4 Schaltern gebracht, wobei jeder Schalter mit einer anderen Farbe versehen war. Wir platzierten uns vor dem blauen Schalter. Bevor wir von unserem Tourguide in Empfang genommen wurden, konnten wir noch ein kleines Frühstück am Buffet einnehmen. Nach etwa einer halben Stunde und nachdem alle Touristen für den heutigen Tag präsent waren, erhielten wir in den eingeteilten Gruppen ein kurzes Briefing vom Tourguide. Er informierte uns über den Ablauf des Tages mit allen Stopps und Pausen und gab uns wichtige Informationen darüber, was erlaubt ist und was wir lieber sein lassen sollten.

Die Similan-Inseln sind 9 unbewohnte Inseln und gehören zum Nationalpark Mu Ko Similan. Schuhe (minus spezieller Badeschuhe, die wir wohl bemerkt nicht besassen) mussten am Hafen deponiert werden und so kam es, dass wir ab jetzt Barfuss unterwegs waren. Dieses kleine Barfuss-Abenteuer begann mit einem Schnellboot um 9 Uhr in der Früh. Die Fahrt dauerte ca. 1.5 Stunden, wobei unser Tourguide die ersten 20 Minuten nutzte um uns ein wenig über die Inseln und deren Umgebung zu erzählen.

Als erstes erreichten wir die Insel Ko Similan (Insel Nummer 8) welche die grösste der total 9 Inseln ist. Hier befindet sich auch der berühmte "Sail Rock" (Segelfels). Eine wunderschöne Insel mit einem noch schöneren weissen Sandstrand und einer Meeresbucht in den traumhaften Farben Türkis und Blau.

Vom Tourguide erhielten wir die Anweisung uns in einer Stunde wieder vor dem Boot einzufinden um dann zum ersten Schnorchelspot zu schippern. Mittlerweile war es bereits 10.30 Uhr und die Insel füllte sich schnell mit Touristen, mehr und mehr Boote fuhren in die Bucht hinein. Wir machten uns somit auf den Weg und stiegen hoch zum "Sail Rock". Wie sich schnell herausstellte, ist diese Aussichtsplattform eine kleine Berühmtheit unter den Fotomotiven, denn eine Masse an Touristen strömte hoch sowie runter – und immer wieder mussten wir an Stellen, an dem der Weg zu eng war, warten, bis der Schwarm von Touristen an uns vorbei rauschte.

Nachdem wir ganz oben auf dem Segelfelsen den tollen Ausblick auf das Meer und die Insel geniessen konnten, traten wir relativ schnell den Rückweg zum Strand an, denn die Touristen wurden nicht weniger. Wieder mit der Gruppe vereint erreichten wir mit dem Schnellboot die Nachbarinsel und somit den ersten von 2 Schnorchelstopps während dieses Ausflugs. Nun hiess es Taucherbrille und Schnorchel schnappen und ab ins Wasser! Nach ein paar Minuten machte ich aber kehrt zum Boot um die Flossen zu holen, denn ohne kann es schnell anstrengend werden - vor allem wenn man die Taucherbrille ab und an säubern möchte. Hier konnten wir nun für die nächsten 30 Minuten am Riff schnorcheln und die zahlreiche Vielfalt an kleinen und grösseren Fischen bestaunen. Wunderschön! Nach dem ersten Schnorchel Stopp fuhren wir mit dem Boot weiter zur nächsten Insel wo wir ein weiteres Mal mit unseren Schnorcheln und Taucherbrillen die farbenfrohe Unterwasserwelt erkunden durften.

Schnell wurde es Mittag und somit Zeit für unser Lunch. Wir fuhren zu unserem letzten Inselstopp, zur Ko Miang Insel. Von den Similan Islands ist sie aus touristischer Sicht, die am stärksten ausgebaute Insel.  Sie verfügt über zwei wunderschöne Sandstrände, welche durch einen kleinen Wanderweg quer durch die Insel miteinander verbunden sind. Von der Bootscrew erhielten wir Lunchboxen und Freizeit. In 1.5 Stunden konnten wir die Insel erkunden und am Strand, während eines kleinen Pick Nicks, die schöne Aussicht geniessen. Die Insel verliessen wir gegen drei Uhr und machten uns auf den Rückweg zum Festland.

Zusammengefasst war es ein toller als auch gut organisierter Ausflug und zu unserem Glück verfügte unser lokaler Tourguide über hervorragende Englischkenntnisse. Einziger Abstrich waren die vielen Touristen, aber wo gibt es diese nicht an beliebten touristischen Attraktionen.

Aufwiedersehen Khao Lak

Für die letzten 2 Tage in Khao Lak haben wir nichts Weiteres geplant, einfach nochmals reichlich Vitamin D tanken und die Ruhe in unserem Hotel geniessen. Am Mittwochabend sind wir noch ein letztes Mal in unserem Lieblingsrestaurant Krua Thai essen gegangen. Wir liessen das traditionelle Essen, Meeresrauschen und den angenehmen Wind auf uns wirken. Danach ging es zurück ins Hotel, die Koffer liessen sich schliesslich nicht von alleine packen.

Inselglück Koh Yao Yai

Am Donnerstagmorgen wurden wir bereits um 7.15 Uhr von unserem Fahrer Richtung Phuket abgeholt. Unser nächstes Ziel war die Insel Koh Yao Yai. Bevor es zurück in die Schweiz ging, verbrachten wir die letzten zwei Nächte in Thailand im Hotel Santhiya Koh Yao Yai Resort & Spa.

Der Transfer von Khao Lak zum Bang Rong Pier in Phuket dauerte ca. 1h 15min. Unser Schnellboot legte pünktlich um 9:30 Uhr zur Insel Koh Yao Yai ab. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten und ein Ticket kostet umgerechnet CHF 16.- pro Person. Am Klong Hia Pier auf der Insel angekommen haben wir ein Pärchen aus Ägypten kennengelernt, das im gleichen Hotel wie wir übernachteten, so haben wir uns gleich ein Taxi teilen können. Die Fahrt zum Hotel dauerte ca. 40 Minuten, eine Fahrt vom Norden in den Süden der Insel. Die Fahrt war ein kleines persönliches Highlight für mich, denn so konnte ich gleich die Landschaft und Leute der Insel wahrnehmen. Kurz vor 11 Uhr erreichten wir das Hotel. Der Wahnsinn! Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Santhiya Koh Yao Yai Resort & Spa

Das ganze Hotel ist aus dunklem Teakholz gebaut und ist perfekt in die bergige Landschaft eingefügt. Wir hatten ein Deluxe Ocean View Zimmer gebucht, unser Zimmer war also weiter oben am Hügel. Die Hotelanlage ist sehr gross, weitläufig und durch den Bau in den Hügel ist der Weg zu den Zimmern teils sehr steil. Aus diesem Grund fahren auf der Anlage in kurzen Abständen Shuttle Taxis herum, die die Gäste einsammeln und auch wieder absetzen. Als wir unser Zimmer betraten blieb uns bei der Aussicht auf das Meer für eine kurze Zeit der Mund offen stehen. Nach ein paar Minuten konnten wir dann das Zimmer und alle Details wahrnehmen. Die ganze Anlage mit all ihren Einrichtungen ist ein wahrhafter Traum und eine perfekte Relax-Oase. Ein weiteres Highlight in der Hotelanlage ist der Infinity Pool, wo gleichzeitig das Frühstücksbuffet serviert wird. Ein weiterer wunderschöner Ausblick, den man während seines Frühstücks geniessen kann. Und natürlich die traumhaften Sonnenuntergänge während einer Abkühlung im Infinity Pool. Die letzten 2 Tage unserer Thailand Ferien haben wir mit gutem Essen, viel Sonne und Baden im Meer auf der Insel Koh Yao Yai genossen, eine letzte Massage musste auch noch her, denn eine Massage direkt am Meer, mit dem Wind in den Haaren und dem Meeresrauschen in den Ohren, kann man sich einfach nicht entgehen lassen.

Den Transfer zurück aufs Festland und den Flughafen haben wir direkt im Hotel gebucht, denn das Hotel besitzt einen eigenen Pier, so konnten wir den Tag noch genussvoll ausnutzen bevor es dann um ca. 16.00 Uhr Richtung Flughafen ging. Der komplette Transfer von der Insel bis zum Flughafen verlief reibungslos. Den Flug habe ich einen Tag zuvor direkt bei der Airline Vietjet für umgerechnet CHF 50.- pro Person gebucht. Von Phuket ging es also los nach Bangkok, wo wir kurz nach Mitternacht unseren Weiterflug mit der Thai Airways Richtung Heimat starteten.

Mein Fazit

So habe ich nun endlich das wunderschöne und vielseitige Thailand besuchen dürfen. Die ersten 3 Tage in Bangkok haben mir, trotz des vielen Verkehrs, sehr gut gefallen. Nach Bangkok haben wir uns aber auch sehr auf die kommenden Tage am Meer und Strand gefreut - das perfekte Gegenstück zur Big City Bangkok. Thailand ist ein Land, das man sehr gut und einfach bereisen kann. Wir konnten alle Inlandflüge, Transfers und das Hotel auf der Insel Koh Yao Yai bequem im Internet buchen. So konnten wir in den Tag hinein leben und waren während unserer zwei Ferienwochen sehr flexibel mit unseren Plänen.

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