Website nur eingeschränkt nutzbar
Bitte aktivieren Sie Cookies, um die Website uneingeschränkt nutzen zu können.
Kontakt & Hilfe

Für Auskünfte, Beratungen und Buchungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch sowie persönlich zur Verfügung.

0800 888 678

(Gratisnummer)
Mo–Fr 8–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr

Suchen

Suchen Sie nach Reisezielen, Hotels oder nach sonstigen Inhalten der Website.
Geben Sie mindestens 3 Buchstaben pro Suchbegriff ein.

Wüstenzauber Jordanien

Geschrieben von Vanessa Segreto am 14.11.2018 in der Rubrik Reiseziele

Die Eindrücke der Oman Rundreise vom letzten Jahr klangen noch lange nach. Und so stand für meine liebe Arbeitskollegin Anja und mich schnell fest: Auch in diesem Jahr werden wir unsere Ferientage in einem arabischen Land erleben. Auf der Suche nach Ferienglück zog unser Wanderlust-Gen uns ins königliche Jordanien. In dieser Reisegeschichte berichte ich von unserer Rundreise zu einem Weltwunder der Neuzeit, magischem Wüstenzauber und anderen kulturellen Schätzen.

Unser kleines Jordanien Abenteuer begann am 3. Oktober 2018. Mit Royal Jordanian flogen wir von Zürich in das rund vier Stunden entfernte Amman. Eine faszinierende Millionenstadt, die wir zunächst auf einer Stadtrundfahrt entdeckten. Amman liegt in einer hügeligen Landschaft mit der Wüste auf der einen und dem fruchtbaren Jordantal auf der anderen Seite.

Hauptstadt-Schätze

In Amman gibt es so einige kulturelle Schätze zu bestaunen. Idealer Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour ist der Zitadellenhügel, Jebel el Qala`a. Auf diesem Hügel, der so stolz in den Himmel ragt und eine atemberaubende Sicht auf die pulsierende Hauptstadt bietet, wurde Amman einst erbaut. Hier befindet sich eine Ruinenstadt aus einer vergessenen Zeit. Die Ruinen einer byzantinischen Kirche, die Omaijadische Palastanlage und der einst sehr eindrückliche Herkulestempel lassen sich hier bestaunen.

Weiter ging es zum archäologischen Museum und dem römischen Theater. Hier konnte man sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen und viele interessante Fundstücke und Ausgrabungen entdecken.

Natürliches Wellnessen in Jordanien

Unser erstes grosses Jordanien Highlight stand bevor. Wir fuhren ans Tote Meer. Dies bedeutete eine rund eineinhalb stündige Fahrt von dem rund 1000 Meter über dem Meer gelegenen Amman zu dem 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen Toten Meer. Auf uns wartete ein kleines, natürliches Wellness Programm à la Jordanien, denn dank dem hohen Salzgehalt von 33% konnten wir uns einfach ins Wasser legen und entspannt treiben lassen. Ein wirklich einmaliges Erlebnis. Ausserdem verleihen die zahlreichen Mineralien dem Toten Meer heilende Eigenschaften und tragen zum gesundheitlichen Wohlbefinden bei.

Jerash: Auf den Spuren der Zeit

Am nächsten Tag ging es zur geschichtsträchtigen Stadt Jerash. Diese war jahrhundertelang unter Wüstensand begraben und wurde erst in den letzten 70 Jahren freigelegt. Sie gilt als eine der besterhaltenen römischen Provinzstädte. Unser Reiseleiter Ahmed, der uns auf der gesamten Rundreise begleitete, erklärte uns während eines Spaziergangs, wie sich das Leben damals wohl abgespielt haben muss und was die verschiedenen Plätze zu bedeuten hatten.

Zum Abschluss dieses eindrücklichen Tages ging es weiter zur Festung von Ajloun. Hier konnten vor 800 Jahren die Kreuzritter besiegt werden. Die Burg beeindruckte mit ihren bestens erhaltenen Türmen, Gemächern und Galerien und gilt zurecht als eines der besterhaltenen und komplettesten Werke der arabisch-islamischen Militärdiktatur. Reisefreunde, ein Besuch lohnt sich!

Stadt der Mosaike

Am dritten Tag unserer Rundreise lag eine weite Fahrt von rund 230 Kilometern vor uns. Auf der Königsstrasse von Amman fuhren wir zu einem weiteren Highlight, nach Petra. Natürlich nicht ohne den einen oder anderen Stopp an den schönsten Sehenswürdigkeiten Jordaniens. Der erste Halt stand beim Berg Nebo an, welcher durch seine reiche biblische Geschichte bekannt ist. Hier soll Moses das "Gelobte Land" erblickt haben. Für uns eröffnete sich eine grossartige Panoramaaussicht, welche sich vom Jordantal bis hin zum Toten Meer und nach Israel erstreckt.

Die nächste Pause gab es in Madaba, die "Stadt der Mosaike". Hier konnten wir uns während einem Spaziergang die Beine vertreten. Der Höhepunkt der Stadt bildet die St. George Kirche mit der riesigen Mosaik-Landkarte, zusammengesetzt aus über zwei Millionen bunten Steinen aus dem 6. Jahrhundert.

Nach einem letzten Halt bei der Burg Shobak, welche ein Zeugnis der glorreichen Kreuzzüge darstellt, trafen wir dann am frühen Abend in Petra ein. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag hiess es dann früh ins Bett, denn am nächsten Morgen mussten wir früh aus den Federn, um vor dem grossen Touristenansturm in Petra zu sein.

Ein Weltwunder der Neuzeit: Felsenstadt Petra

Der grosse Tag war gekommen, das faszinierende Petra lag nur noch wenige Gehminuten von uns entfernt. Um 06.30 Uhr zottelten wir vom Hotel los. Bereits nach wenigen Schritten wurde klar, dass es sich hier definitiv um die faszinierendste Sehenswürdigkeit Jordaniens handelt. Zuerst führte es uns durch eine rund 1.2 Kilometer lange Schlucht. Am Ende der Schlucht angelangt erschien sie dann vor uns, das wohl bekannteste Fotomotiv Jordaniens, die Schatzkammer. Es verstrichen einige Minuten während wir diesen imposanten Anblick auf uns wirken liessen. Sobald wir uns von diesem Weltwunder der Neuzeit lösen konnten, brachen wir in eine rund zwei stündige Wanderung auf. Der Weg führte uns vorbei an Tempelfassaden, Felsengräber und andere Höhlen. Gegen Abend verliessen wir diesen wundersamen Ort mit vielen bleibenden Eindrücken in Richtung Wadi Rum.

Camp Vibes in Wadi Rum

Im Wadi Rum schliefen wir in einem Zeltlager das mitten in der Wüste zwischen hohen Felsen liegt. Nach einem feinen Nachtessen hiess es dann auch bald mal Schlafenszeit, denn ab 21.30 Uhr wurde der Strom abgestellt. Was nicht weiter schlimm war, denn nach 18 gelaufenen Kilometern in Petra, liess das Land der Träume nicht lange auf sich warten. Mit eigenem Bett und WC war unser Zeltlager dazu erstaunlich komfortabel.

Im Land der Beduinen

Der letzte Tag unserer Rundreise war angebrochen. Wir wurden von einheimischen Beduinen mit Jeeps abgeholt, die mit uns eine vier stündige Rundfahrt durch die Wüste Wadi Rums machten. Immer wieder legten wir Pausen ein, um die einzigartige Schönheit dieser endlos scheinenden Wüstenlandschaft zu geniessen. Leuchtend rote Dünen soweit das Auge reichte. Es war einzigartig magisch.

Aqaba – ein Ort der Erholung

Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Aqaba. Hier erwarteten uns fünf Tage Badeferien und Ferienglück pur. Bevor wir allerdings unser Hotel bezogen, erkundeten wir die Stadt.

Wir liessen unsere Seele am Hotelstrand am Roten Meer baumeln, das Hotel verwöhnte uns mit super leckerem Essen und das nahe gelegene Riff bot eine super Abwechslung zum Faulenzen auf dem Liegestuhl. Wenn es uns dann doch etwas langweilig wurde, fanden wir mit diversen Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten Abwechslung im nahe gelegenen Städtchen Aqaba. Aber auch das Hotel selbst tat alles, damit sich die Gäste nicht langweilten. Von der Yoga-Session am Morgen bis hin zum Bauchtanz oder Salsa- Abend, es war für jeden etwas dabei.

Ein weiteres Abenteuer neigt sich dem Ende zu

Am 13. Oktober ging es dann mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck via Amman zurück in die Heimat. Wir durften eine beeindruckende Rundreise mit unbezahlbaren Momenten in einem wunderschönen Land voller Gastfreundschaft erleben. Die erholsamen Badetage in Aqaba waren das I-Tüpfelchen einer Reise die wir nie vergessen werden.