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Zypern - Sonnenbaden & andere Abenteuer

Geschrieben von Cathrin Brodersen am 25.07.2019 in der Rubrik Reiseziele

Nächster Stopp – Zypern! Wir haben die facettenreiche Sonneninsel im östlichen Mittelmeer für euch erkundet. 4 Sommertage voller Reiseabenteuer gebündelt in diesem Reisebericht – wir nehmen euch mit zur Piratenbucht inkl. Schiffswrack, zeigen euch idyllische Oasen und historische Schätze. Begleite unsere Blogger Morena, Simona und Kevin in den nächsten Zeilen auf ihrer Zypern-Entdeckungsreise.

Spannende Eckdaten rundum Klima, Geografie, den schönsten Ferienorten, etc. werde ich in diesem Reisebeitrag ausnahmsweise überspringen. Diese habe ich nämlich schon in einem anderen Beitrag zusammengefasst: Reiseziel des Monats: Insel Zypern.

Wohlfühloase: Napa Mermaid Hotel & Suites

Mit der Edelweiss Air erreichten wir das Badeparadies nach ca. 3.5 Stunden Flugzeit und bereits weitere 40 Min Später unseren Erholungsort. Das Napa Mermaid in Ayia Napa ist modern, schick und wahnsinnig ruhig. Die Anlage ist der perfekte Ort zum Sonnenbaden und Seele baumeln lassen.

Da wir einen relativ frühen Flug nach Zypern erwischt hatten, gönnten wir uns zunächst etwas Erholung, genossen einen griechischen Salat mit leckerem Hummus und fuhren dann mit frisch gestärkter Entdeckerlust raus um die unmittelbare Umgebung zu erkunden.

Die Brücke der Liebenden

Unser erstes Fotomotiv fanden wir ziemlich schnell. Die Love Bridge am Kap Greco, nur 5 Fahrtminuten vom Hotel entfernt, ist wohl eines der bekanntesten Attraktionen Ayia Napas und doch hatten wir das Glück, dass sie gegen 14 Uhr eher wenig besucht war. Die felsige Bogenbrücke natürlichen Ursprungs ist etwa 6 Meter lang, einen halben Meter breit und mündet im türkisblauen Meer. Perfekt um einmal drauf zu steigen. Im Entenmarsch spazierten Simona, Morena und Kevin die 3 Min vom Parkplatz und betraten die Brücke, tänzelten voller Ferienglücksgefühle ein wenig unter der Sonne und genossen die spektakuläre Aussicht auf das weite Meer.

Nicht nur die Love Bridge, sondern auch die bizarren Felsformationen, mit den Meereshöhlen und traumhaften Buchten am Kap Greco sind ein Natur-Highlight. Wir düsten den Küstenweg entlang zur Blue Lagoon, liessen uns die Meeresbriese um die Nase wehen und badeten im Meer. Ein Tag voller Ferienglück – genau wie wir es uns vorgestellt hatten. Die restlichen Sonnenstunden des Tages verbrachten wir am Pool gemütlich auf einer der bequemen Liegen und tranken leckere, frische Smoothies an der Poolbar.

Zyperns Unterwasserwelt

Auf der Reiseagenda für unseren zweiten Tag auf Zypern stand die Unterwasserwelt der facettenreichen Insel. Um 9 Uhr wartete der Tauchlehrer von Trans Divers Zypern auf uns in der Hotellobby, welcher zu unserer grossen Überraschung aus der Schweiz kam. Die Gefühle unter unseren Reisenden waren gemischt. Während sich Kevin, nach seinen ersten Tauchversuchen auf Rhodos (hier kannst du mehr darüber lesen), über einen erneuten Tauchgang freute, war es für Simona und Morena der erste Besuch unter Wasser und somit etwas beängstigend. Nach initialer Skepsis seitens der Mädels, aber gründlicher Vorbereitung des Tauchlehrers mit Mini-Schulung inkl. Zeichenlehre, ging es auch schon los zur Green Bay in Protaras, wo unser Unterwasserabenteuer beginnen sollte. Die Einweisung wurde hier direkt an Land und im Wasser fortgesetzt, bevor es 10 Meter in die Tiefe ging. Hier erwarteten uns Statuen und Säulen, die wie versunkene archäologische Schätze aussehen. Für sattelfeste Taucher behält die Insel noch viele weitere Schätze bereit, wie z.B. das Zenovia Schiffswrack, welches in den 80er Jahren vor der Küste Zyperns sank und in 42 Meter Tiefe mit besten Sichtverhältnissen auf seine Besucher wartet.

Wir beendeten den Tag mit einem Spaziergang durch den 20.000 Quadratmeter grossen open-air Skulpturen Park in Ayia Napa mit traumhaften Panoramablicken auf das Meer. Die perfekte Kulisse um sich für heute von der Sonne zu verabschieden. Die Sammlung umfasst Werke von mehr als 50 Künstlern aus aller Welt und wird zudem ständig mit neuen Schmuckstücken erweitert. Unser Highlight – ein riesig grosser Bilderrahmen mit dem Meer am Horizont – ein weiterer Postkartenmoment.

Oasen und andere Natur- und Kulturwunder

Mit dem Mietwagen versuchten wir das Hotel vor 8 Uhr gen Paphos zu verlassen. Zypern ist ziemlich gross und die Fahrtwege sollten nicht unterschätzt werden. Die Fahrt von Ayia Napa zu unserem ersten Stopp, dem Adonis Bad, beträgt ca. 2.5 bis 3 Stunden. Bei einem längeren Aufenthalt auf der Insel empfiehlt sich also ein Hotelwechsel um kostbare Ferienzeit zu sparen und diese nicht im Mietwagen zu verbringen.

Der Weg dorthin war zunächst auf der Autobahn sehr angenehm, später wechselte die Fahrbahn zu einer steinigen off-road Piste durch eine Steppenlandschaft. Der Fun-Faktor stieg – zumindest als Beifahrerin. Teils waren die Wege recht schmal, so dass ein Gegenverkehr unmöglich schien. Zu unserem grossen Glück und wohl auch weil wir sehr früh unterwegs waren verlief der Verkehr nur in Richtung Naturparadies.

Das Adonis Bad mit dem Wasserfall zeigte sich mit milchig, türkisgrünen Wasser als eine grüne Oase inmitten einer kargen Landschaft, wie man sie nur im Orient vermuten würde. Der Ort war gegen 11 Uhr zwar schon recht überfüllt aber trotzdem ein wahrer Hingucker. Der Eintritt betrug 9€ und ist somit nicht ganz kostengünstig.

Wir fuhren weiter und zwar zum 30 Minuten entfernten Schiffswrack die Edro III, welches 2011 nordwestlich von Coral Bay bei Pegeia strandete und seither etwas traurig und vielleicht auch etwas skurril in schiefer Seitenlage auf einem Felsen direkt an der Küste ruht. Das Schiffswrack lässt sich von innen nicht besichtigen und das ist auch gut so, denn es dient heute als Lebensraum für Vögel und Meerestiere.

Lunch o´clock und das direkt an der Küste mit einer traumhaften Weitsicht auf das Meer inkl. mystischem Schiffswrack. Im Oniro by the sea, ein Katzensprung vom Edro III, genossen wir eine hervorragende, lokale Küche. Serviert werden hier tolle Köstlichkeiten auch für Vegetarier und sogar Veganer.

Die Königsgräber von Nea Paphos

Wohlgenährt wie kleine Königinnen und Könige setzten wir unseren Tagesausflug zu den Königsgräbern von Nea Paphos fort. Fun Fact, diese berühmte Nekropole an der Westküste Zyperns, mit den unterirdischen, dorischen Säulen und Grabkammern sind gar keine Königsgräber. Viel mehr verstecken sich hier Ruhestätten von hochrangigen Amtsträgern und Aristokraten. Nichts desto trotz wahnsinnig interessant und wohl deshalb auch seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Spaziergang durch den archäologischen Park ist absolut empfehlenswert – nur vielleicht nicht in der heissen Mittagsonne. Eintritt: 2,50€ und somit absolut erschwinglich.

Unseren Tagesausflug beendeten wir mit einem kurzen Spaziergang entlang der Promenade in Limassol. Leider hatten wir nicht genügend Zeit diesen charmanten Ort zu entdecken, trotzdem konnten wir es uns nicht nehmen lassen, entlang der süssen Gassen in den Ortskern hinein zu schlendern und in einem Café eine kühle Limo zu schlürfen.

Beach Day – Hooray!

Zypern steht für Sonne, Strand und Meer. Nach unserem straffen Kulturprogramm, denn wir wollten während der wenigen Ferientage so viel entdecken wie möglich, planten wir natürlich einen ganzen Tag am Meer. Wir entschieden uns für einen Traumstrand in Hotelnähe, da heute auch unser Abreisetag war und wir nicht zu viel von unserer kostbaren Ferienzeit verlieren wollten. Unsere Wahl fiel auf den Nissi Beach, welcher in hellen Karibiktönen erstrahlte. Ein flachabfallender weisser Sandstrand zu türkisblauem, kristallklarem Meer – genau das verzeichne ich als 100% Ferienglück.

So Long Zypern

Während unserer kurzen Zeit auf der Sonneninsel ist uns eines ganz deutlich geworden, wir kommen wieder! Die Insel ist wahnsinnig facettenreich und bietet jedem Weltenbummler was sein Reiseherz begehrt.

Till we meet again, Traumziel!