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Griechenland pur auf Santorini!

Geschrieben von Giuliano Ramoscelli am 20.02.2018 in der Rubrik Reiseziele

Eine beliebte Insel im Ägäischen Meer. Postkartenmotiv und weisse Schönheit der Kykladen. Auch bekannt als Santorini. Unsere Ferienplanung: 7 Tage lang Panoramaaussichten geniessen, verwinkelte Gassen hinauf und hinab schlendern, Strände entdecken und griechischen Wein kosten.

Panoramaaussichten

An einem warmen Septemberabend erreichen wir mit der Edelweiss Air die Insel nach nur knapp 3 Flugstunden. Aufgrund der kleinen Fläche der Insel dauert der Transfer zur Unterkunft nie länger als eine halbe Stunde. Einfach genial -  aus dem Flieger direkt ins Ferienglück. Genau so habe ich mir das vorgestellt.

Unser erstes Hotel beziehen wir in Oia, also im Nordwesten der Insel. Die Hotels in Oia liegen ca. 100-150 Meter über dem Meeresspiegel. Für uns bedeutet das eindrückliche Panoramaaussichten auf den Vulkan, das weite Meer und andere Inselteile Santorinis. Einfach idyllisch.

Der erste Tag hätte besser nicht beginnen können. Das leckere griechische Frühstück wurde uns auf unserer privaten Terrasse serviert. Tja und vor uns, da eröffnete sich eine atemberaubende Aussicht über das tiefblaue Meer. Ein ziemlich perfekter Start in unsere Ferien.

Irgendwann schafften wir es uns von dieser fantastischen Aussicht zu lösen. Es gab schliesslich eine Insel zu erkunden. Somit war die Ferienflaniererei eröffnet und wir liefen durch das pittoreske, malerische Dörfchen Oia. Wir waren nicht alleine auf unserer Entdeckungstour, andere Reisebegeisterte kreuzten unseren Spaziergang und dennoch hat sich diese Tour zu 100% gelohnt. Einige niedliche Souvenirläden, Kirchen, Kapellen und viele reizende weisse griechische Häuser reihten sich dicht an dicht aneinander. Kleine Gassen und höhere Plateaus führten uns immer wieder zu überwältigenden Aussichtspunkten.

Kulinarik

Natürlich wollten wir in griechischen Tavernen essen. Hier also meine Empfehlungen für euch. In Finika, ein Nachbardorf von Oia, befindet sich die traditionelle Taverne Krinaki. Sie bietet gelegentlich griechische Livemusik, ein schönes Ambiente und köstliches Essen. Sie ist von Oia aus zu Fuss zu erreichen. Ein Geheimtipp, der nicht ganz so leicht zu finden ist, allerdings ist die Suche absolut lohnenswert.

Unterwegs mit dem Mietwagen.

Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug mit unserem Mietwagen. Unseren ersten Halt machten wir in Fira. Einen Parkplatz zu finden war gar nicht so leicht, aber mit zunehmender Distanz zum Zentrum häufen sich die Lücken am Strassenrand. Fira befindet sich im Westen der Insel und ungefähr in der Mitte, was die Nord-Süd-Ausdehnung betrifft. Die ganze Westküste der Insel ist sehr felsig und steil. Eine fantastische Panoramaaussicht ist garantiert. In Fira zu flanieren war ein Genuss. Auch hier gab es schöne Fussgängerzonen mit hübschen Cafés, Restaurants, Kapellen und mehr.

Über den Dächern von Pyrgos

Von Fira aus etwas südlich im Landesinneren liegt das prächtige Städtchen Pyrgos. Wir haben ganz am Anfang des Ortes parkiert. Unser Abenteuer begann, als wir den Mietwagen verliessen. Wir gingen durch die hübschen, engen Gassen bergauf. Immer wieder begegneten wir süssen aber auch anhänglichen Kätzchen, die auf schmalen Mauern oder Dächern rumkletterten oder einfach nur faul in der Sonne lagen.

Je höher wir kamen, desto faszinierender wurde die Aussicht. Am obersten Punkt wagten wir uns auf das Dach einer griechischen Kirche (ist zugänglich und gänzlich ungefährlich). Hier unser Motto: Schauen und Geniessen. Der Panoramablick über die ganze Insel überwältigend. Das Gebiet um Pyrgos ist das Grünste von Santorini. Hier wachsen einige Rebberge und Olivenhaine.

Um unseren Aufenthalt in Pyrgos gebührend abzuschliessen, genossen wir einen leckeren Weisswein – natürlich aus Santorini, in der Bar auf dem höchsten Punkt von Pyrgos mit Panorama-Blick.

Mein Tipp: In Pyrgos gibt es einige versteckte kleine Souvenirläden, welche Produkte aus Handarbeit anbieten. Ebenfalls werden Olivenöl und lokale Weine angeboten.

Griechenland Strandzeit

Am nächsten Tag ging unsere Santorini-Erkundungstour weiter. Wir waren nicht wegen den Stränden nach Santorini gekommen, aber der Red Beach war in aller Munde und deshalb wollten wir ihn auch live bestaunen. Von unserer zweiten Unterkunft in Akrotiri, im Süden der Insel, war der Red Beach ein Katzensprung. Am Parkplatz vom Red Beach angekommen gingen wir noch ein paar Minuten, bis zu unserer Rechten dieser reizvolle Strand zum Vorschein kam.

An diesem Tag besuchten wir neben dem Red Beach noch den Black Beach (ebenfalls an der Südküste) sowie 1-2 weitere Strände.

Wir fuhren weiter Richtung Norden. Da wir leidenschaftliche Weintrinker sind, wollten wir uns eine Degustation in der Weinkellerei Santo Wines Winery nicht entgehen lassen. Die Weissweine waren grösstenteils von guter Qualität und deshalb kauften wir direkt ein paar Flaschen.

Alle schönen Dinge neigen sich irgendwann dem Ende zu.

Gegen Ende unseres Aufenthaltes fuhren wir auf die höchste Erhebung, die sich im Südosten der Insel befindet. Von hier aus liegt einem die ganze Insel zu Füssen. Ebenfalls konnten wir einige Nachbarinseln und das weite dunkelblaue Meer bestaunen.

Anschliessend ging es weiter zu den Küstenorten Kamari und Perissa. Strandliebhaber und Sonnenanbeter sind hier genau richtig. In Santorini wäre es jedoch sehr schade nur am Strand zu verweilen, da es nun wirklich auch sonst viel zu bieten hat.

Den letzten Ferientag genossen wir mehrheitlich in unserer wunderschönen Unterkunft in Akrotiri am Pool. Den Abend liessen wir in der netten griechischen Taverne "Aeolos" ausklingen – auch hier wieder bei einem leckeren Glas Santorini-Weisswein.